Damit der Sommer unfallfrei bleibt

Der Hochsommer macht gerade Pause, was aber nicht unbedingt heißt, dass er sich für dieses Jahr schon verabschiedet hat. Für den Fall, dass nochmals eine große Hitzewelle zurückgekehrt, hat Erwin Gräml, stellvertretender Rettungsdienstleiter des BRK-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach, einige Tipps parat. "Man sollte auf jeden Fall ausreichend trinken", sagt er. Zwei Liter seien das Minimum. Vor allem alte Leute würden oftmals nicht genug trinken. Deshalb wurde der Rettungsdienst während der Hitzephase häufiger zu ihnen gerufen. "Hauptsächlich waren es alte Leute, die alleine zu Hause lebten oder deren Angehörige nicht so sehr darauf achteten, dass sie ausreichend getrunken haben." In den Seniorenheime komme dies eher weniger vor. "Das wird in der Flüssigkeitsbilanz dokumentiert", so Gräml. Wer lichtes Haar hat, sollte sich unbedingt mit einer Kopfbedeckung vor der Sonne schützen. Fahrradfahrer sollten unbedingt Helme tragen. Auch für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes war der Sommer heftig, teilweise extrem belastend. Bei 35 Grad Außentemperatur kann es Sanka locker 45 Grad warm werden, wenn das Fahrzeug steht und die Rettungskräfte einen Patienten erstversorgen, damit er ins Krankenhaus gebracht werden kann. "Unsere Mitarbeiter sind schon froh, wenn es jetzt ein bisschen kühler ist", so Gräml. Anhand der Gesamteinsätze lässt sich eine Steigerung wegen der Hitze nicht festmachen. "Im Schnitt haben wir landkreisweit 85 bis 95 Einsätze", sagt Gräml und sucht einen Tag heraus, wo es extrem heiß war. Da rückten die Rettungskräfte 85 Mal aus (94 Mal an einem kühleren Tag). Für die Notfallereignisse weist die Statistik 24 bis 27 Einsätze während der Hitze aus und 21 an einem kühleren Tag. (san)
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