Das Kreuz mit den Erdstrahlen?

"Spekulativ kann man die Existenz bislang unbekannter physikalischer Faktoren zwar nie ganz ausschließen, jedoch sind die postulierten Erdstrahlen nach dem aktuellen Forschungsstand der Naturwissenschaften schlicht nicht existent." So steht es in Wikipedia geschrieben, der Internet-Enzyklopädie. Allerdings basiert diese Aussage auf einer Darstellung, wie sie von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften verbreitet wird, einem Verein, der selbst nicht unumstritten ist.

Hans Erdreich Kiecker aber hat mit dieser weit verbreiteten Auffassung durchaus seine Probleme. Er sieht sich vorschnell in die Spinner- und Esoteriker-Ecke gestellt. In die er seiner Meinung nach aber überhaupt nicht gehört. Er versteht sich durchaus als Vertreter eine sehr seriösen Wissenschaft, welche mit der Kraft der Wünschelrute beweisen kann, dass die Weltkugel mit einem Gitter von Erdstrahlen überzogen ist, die immer in Nord-Süd und Ost-West-Richtung liegen.

"Es gibt immer noch keinen Lehrstuhl, der beweist, dass die Rute die Wahrheit sagt", ereifert sich Erdreich Kiecker. Ehefrau Hannelore sieht es gelassener. Mehr und mehr würden sich Menschen ganz ernsthaft mit dem Phänomen Erdstrahlen befassen. (ass)
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