Defizite halten Gebühren stabil
Stadtrat

Amberg. (ath) Die sogenannten kostenrechnenden Einrichtungen wie Abwasserbeseitigung, Abfallentsorgung, Straßenreinigung, Friedhofs- und Bestattungswesen rechnen sich nicht nur für die Stadt, sondern auch für die Bürger. In den vergangenen sechs bis acht Jahren hat sich nämlich querbeet ein Plus angehäuft, das in einer Sonderrücklage zusammengefasst wurde. Sie ist immer noch so hoch, dass Gebührenerhöhungen in den genannten Bereichen für die nächsten zwei Jahre kaum nötig werden dürften, stellte Stadtkämmerer Franz Mertel in Aussicht.

Im Gegenteil sei auch 2012 zum Beispiel bei der Abwasserbeseitigung bewusst mit einem Minus kalkuliert wurden (das tatsächliche lag dann bei gut 820 000 Euro), um die Sonderrücklage abzubauen. Gleiches gilt laut Mertel für die Abfallentsorgung mit ihrem Defizit von knapp 155 000 Euro sowie weitere Unterdeckungen bei der Straßenreinigung (fast 31 000 Euro) und beim Friedhofs- und Bestattungswesen (rund 21 000 Euro).
Insofern nahm der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung diese so angepeilten Jahresergebnisse ohne Diskussion zur Kenntnis. Auf ebenso wenig Nachfragen stieß ein Minus des städtischen Betriebshofs für 2012 von knapp 992 000 Euro. Um es zu decken, gibt es laut Mertel keine Sonderrücklage; es muss aus den allgemeinen Haushaltsmitteln nachfinanziert werden.

Im Blickpunkt "Gipeltreffen" an Congress Centrum

Amberg.Z um zweiten Mal in Folge hat das Amberger Congress Centrum (ACC) das Qualitätssiegel "Gipfeltreffen" durch die Bayern Tourismus Marketing GmbH verliehen bekommen. Auch in seiner Technikausstattung hat das Veranstaltungshaus mit einem neuen Lautsprechersystem aufgerüstet. "Tagungshäuser auf solch hohem Niveau wie das ACC sind enorm wichtig", bestätigt Christoph Aschenbrenner, Geschäftsführer des Regionalmarketings.
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