22.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Dem Standort nicht geschadet Angemerkt

von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Volker Jung, der bei Siemens Amberg seit vielen Jahren an der Spitze des Betriebsrats steht, gehört eher zu den Stillen seiner Zunft. Er agiert nicht oft im Fokus der Öffentlichkeit, arbeitet dafür lieber im Hintergrund. Ein bisschen ist er ein Sinnbild für die konstruktive - wenn auch nicht immer störungsfreie - Zusammenarbeit, welche Betriebsrat und Werksleitung hier seit Jahrzehnten praktizieren. Und wie sie vom Betriebsverfassungsgesetz übrigens ausdrücklich gewünscht ist.

Dem Unternehmen hat das nicht geschadet, im Gegenteil. Siemens Amberg ist stetig gewachsen, hier finden rund 5000 Frauen und Männer ihr Auskommen. Standhaft hat das Werk dem Trend getrotzt, die Produktion vollständig ins Ausland zu verlagern. Inzwischen ist man nicht nur bei Siemens zu der Einsicht gekommen, dass es sich lohnt, in Deutschland Dinge herzustellen, Forschung und Produktion an einem Standort zu vereinen. Welchen Anteil die Betriebsräte daran haben, lässt sich nur erahnen.

Der Standort Amberg jedenfalls, der mit Alfons Graf ja lange Jahre auch den Gesamtbetriebsratsvorsitzenden von Siemens gestellt hat, gilt heute als Vorbild für den ganzen Konzern. Das mag unter anderem daran liegen, dass sich hier Arbeitgeber und -nehmerseite nicht blockiert, sondern immer schon ergänzt haben. Das hat sowohl dem Unternehmen viele Vorteile gebracht, als auch den Menschen, die in ihm arbeiten.

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Im Blickpunkt Möglichst schnell Lösungen finden

Amberg. Oberbürgermeister Michael Cerny stattete Axel Bartelt in Regensburg seinen Antrittsbesuch ab. Der Regierungspräsident und der OB besprachen dabei Themen, die sowohl für die Stadt Amberg, als auch für die Regierung der Oberpfalz von beiderseitigem Interesse sind.

Dabei ging es um die Wirtschaftssituation, den demografischen Wandel, das Problem der Unterbringung von Asylbewerbern oder Fragen der Verkehrsanbindung. Die beiden Gesprächspartner halten es übereinstimmend für wichtig, stets engen Kontakt zueinander zu halten, um eventuell auftauchende aktuelle Probleme möglichst schnell einer Lösung zuzuführen.

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