30.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

DJK Ensdorf besiegt FC Amberg II mit 4:0 Viererpack von Sebastian Siebert

Ein Treffer kurz vor der Pause, ein Hattrick in der zweiten Hälfte: Sebastian Siebert war der überragende Spieler beim 4:0-Sieg der DJK Ensdorf am Freitagabend im Bezirksligaderby gegen den FC Amberg II.

von Autor LSTProfil

Für die Mannschaft von FC-Trainer Tobias Pinzenöhler war es vor 200 Zuschauern eine bittere Heimniederlage, weil sie vor allem in der ersten Hälfte spielerisch überlegen war, aber ihre Chancen nicht nutzte. Zudem sah Ambergs Philipp Wagner nach einem Foul an ihm wegen Nachtretens die Rote Karte.

Schwarzfischer und Morin

"Wir haben zuletzt zu viele leichte Fehler gemacht, die prompt bestraft worden sind. Das wollen wir abstellen", hatte Ambergs Trainer vor dem Anpfiff gesagt. Pinzenöhler musste seine komplette Innenverteidigung umbauen, da André Knoll (Urlaub) und Daniel Maltsev (verletzt) fehlten. Immerhin bekam die zweite Mannschaft Unterstützung durch Simon Schwarzfischer und Calvin Morin aus dem Bayernliga-Kader.

Beide standen, wie auch schon beim 3:2 gegen den SC Luhe-Wildenau, in der Anfangsformation. Nachdem Michael Dietl und Alexander Jobst im Bayernliga-Spiel in Ammerthal zum Kader gehören, schickte Pinzenöhler für sie Michael Krummrein und Michael Reinwald von Beginn an ins Rennen, ebenso stand Dennis Kramer wieder zur Verfügung.

Es entwickelte sich von Beginn an ein Derby, das durchaus rassig war und in der ersten Hälfte zwei gleichwertige Gegner sah. Amberg zeigte zu Beginn die etwas reifere Spielanlage und musste nach zehn Minuten bereits in Führung liegen. Doch zweimal Dennis Kramer und einmal Schwarzfischer, die jeweils alleine auf Ensdorfs Torhüter Maximilian Hauer zuliefen, scheiterten.

Wieder einmal Nachlässigkeiten, die in der diesjährigen Bezirksliga konsequent bestraft werden, zumal sich der FC durch die Rote Karte gegen Philipp Wagner in der 36. Minute selbst unnötigerweise schwächte. Die Quittung folgte auf dem Fuß, als quasi mit dem Halbzeitpfiff Sebastian Siebert zum ersten Mal zur Stelle war (45.). Auch nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Amberg spielte, Ensdorf stand sicher in der Defensive, ließ kaum zwingende Möglichkeiten zu und nutzte die sich bietenden Chancen perfekt aus. Siebert traf in der 64. Minute zum vorentscheidenden 0:2 und in der Schlussphase, in der die Amberger alles nach vorne warfen, in der 82. und 90. Minute zum 0:4-Endstand.

Hummel vergibt Elfmeter

Da fiel es dann auch nicht mehr ins Gewicht, dass der Ensdorfer Sebastian Hummel in der 80. Minute einen Elfmeter verschossen hatte.

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