DJK Ensdorf im ungleichen Duell bei Schlusslicht SV Kauerhof - Stadtderby beim FC Amberg II
Fast-schon-Meister gegen Fast-schon-Absteiger

Mathematisch ist es noch nicht fix, doch wohl niemand zweifelt daran, dass die DJK Ensdorf Meister den Titel in der Kreisliga Süd holt und der SV Kauerhof in die Kreisklasse absteigt. Am 21. Spieltag treffen beide aufeinander, der souveräne Tabellenführer tritt beim abgeschlagenen Schlusslicht an. Bei einer Niederlage ist der Abstieg der Kauerhofer besiegelt und Ensdorf - im Falle einer Niederlage des Tabellenzweiten TuS Kastl - vorzeitig Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga.

Mit einer 0:6-Niederlage trat Kauerhof im Hinspiel den Weg nach Sulzbach an, wo der zweite Stadtclub SV Loderhof/Sulzbach große Abstiegssorgen hat. Zum Klassenerhalt wird es wohl auch nicht mehr reichen, es droht den Sulzbacher Fußballfans, dass sie kommende Saison keine Kreisligaspiele mehr sehen. Man wird zum TuS Rosenberg fahren müssen. Aus dem Aufstiegsrennen ist wohl auch der FC Edelsfeld nach dem 1:2 in Freudenberg. Edelsfeld kann nur mehr hoffen: Das Spiel gegen Weiherhammer nicht verlieren und warten, ob der TuS Kastl patzt. Im Hinspiel setzte sich der TuS mit 3:0 durch, doch Freudenberg hat derzeit einen Lauf und ist seit sechs Spielen ungeschlagen.

Iwan Riehl, der Germanen-Kicker von der Bayreuther Straße, sah beim 1:4 in Schirmitz die Rote Karte, jetzt kommt die SpVgg nach Amberg, die beiden Tabellennachbarn könnten beide mit einem Remis zufrieden sein. Die DJK Amberg steigt nicht mehr ab, doch droht der Relegationsrang. Auswärtsspiel kann man nur vom Spielplan her sagen, die paar Schritte zum Nachbarn FC Amberg II bedeuten praktisch keines. Die FC-Reservisten erwischten im Hinspiel (1:3) einen ganz schlechten Tag, danach allerdings veränderte sich die Leistungskurve deutlich nach oben.
Für Utzenhofen war der 1:0-Erfolg durch Tobias Ferstl gegen Inter Bergsteig in der Hinrunde den dritten Rang wert, jetzt ist der Abstand gegenüber Inter Bergsteig gleich geblieben. Und die Amberger müssen schon noch mal gewinnen, um dem Relegationsrang zu entgehen.

Inter Bergsteig       DJK Utzenhofen
(awa) Durch die Niederlage in Ensdorf verringerte sich der Abstand der Amberger auf den Relegationsplatz. Deshalb sollte am Samstag ein Sieg gegen die DJK Utzenhofen eingefahren werden. In den letzten Spielen häuften sich die Fehler in der Inter-Hintermannschaft. Dies muss gegen die DJK abgestellt werden. Sollte die Moral wie gegen Freudenberg stimmen, haben es die Gäste schwer. Trotzdem muss man sich in Acht nehmen. Die Offensive um die Geitner-Brüder ist immer für ein Tor gut. Beim SV Inter sind fast alle Spieler fit.

FC Edelsfeld       TSG Weiherhammer
(mam) Nach drei Auftritten in der Fremde kommt der FC Edelsfeld am Sonntag (15 Uhr) gegen die TSG Weiherhammer wieder einmal in den Genuss eines Heimspiels. Mit zuletzt zwei knappen Niederlagen bei Germania Amberg und in Freudenberg hat der FC Edelsfeld den Anschluss an den Tabellenzweiten etwas verloren. Die Aufstiegsrelegation erscheint kaum noch realistisch. So geht es für die Hahnenkammelf jetzt in erster Linie darum, die restlichen Spiele so erfolgreich als möglich zu gestalten, um bei eventuellen Patzern der Konkurrenz zur Stelle zu sein. Dazu wird in der morgigen Partie gegen den Drittletzten wieder einmal ein Dreier angestrebt. Aber die TSG Weiherhammer erwies sich nach der Winterpause als ein sehr unangenehmer Gegner, verlor nur eins der sieben Spiele gab. Damit konnten sich die Gäste der direkten Abstiegssorgen praktisch entledigen. Sie stehen auf Rang zwölf, dem Relegationsplatz. Sicher gibt sich die TSG damit nicht zufrieden und will mit einem weiteren Ausbau der Erfolgsserie den direkten Klassenerhalt erreichen. Ein ähnlich deutliches Ergebnis wie im Hinspiel, als der FC Edelsfeld mit 3:0 gewann, sollte nicht erwartet werden (Reserven 13.15 Uhr).
SV Kauerhof       DJK Ensdorf
(bgü) Der SV Kauerhof hat am vergangenen Wochenende bei der DJK Weiherhammer, einem Gegner, der sicherlich nicht unbezwingbar gewesen wäre, wohl die allerletzte theoretische Chance zur Relegation bei der 1:3-Niederlage verpasst. Die DJK Ensdorf wird kommende Saison eine Klasse höher spielen und ist sicherlich einer der stärksten Aufsteiger der letzten Jahre. Bereits vergangene Saison konnte man das mit etwas geschärftem Blick erahnen. Da bleibt dem SVK die Aufgabe, in diesem wahrscheinlich ungleichen Duell sein Gesicht zu wahren und sich nicht vorführen zu lassen. Im Übrigen haben die Akteure, auch nach der in diesem Falle völlig deplatzierten Gelb-Roten Karte gegen Uli Schmalzl vom Vorsonntag, so lange es die Kräfte erlaubten, gegen die TSG Widerstand geleistet. Diesen Einsatz wünschen sich die Zuschauer am Sonntag auch.

FC Amberg II       DJK Amberg
(bes) Zum ewig jungen Nachbarschaftsderby empfängt die Bayernliga-Reserve den Nachbarverein DJK Amberg. Die Heimelf hat ihr Saisonziel praktisch schon vor diesem Duell erreicht. Mit 35 Zählern hat die Scheibel-Truppe nichts mehr zu befürchten. Nun gilt es in den verbleibenden fünf Saisonspielen noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und den derzeit hervorragenden vierten Tabellenplatz zu festigen. Die Mannschaft um Kapitän Heiko Giehrl hatte am vergangenen Spieltag etwas Glück mit dem Last-Minute-Sieg in Ursensollen (2:1) und kann somit befreit aufspielen. Anders ist die Ausgangssituation bei der DJK Amberg. Die Gäste stehen mit derzeit 22 Zählern nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Die Mannschaft von Interimstrainer Helmut Breit konnte aus den letzten zehn Spielen lediglich nur einen Sieg einfahren und wird sicherlich alles versuchen, sich mit einem Erfolg am Schanzl sich ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen zu können. Wer bei der Heimelf in der Anfangsformation steht, hängt auch wieder davon ab, welche Spieler am Samstag in der ersten Mannschaft nicht zum Einsatz kommen werden und wie sich die zuletzt angeschlagen Spieler nach dem Abschlusstraining fühlen.
TuS Kastl       SV Freudenberg
(hon) Im zweiten Heimspiel in Folge empfangen die Schweppermänner den SV Freudenberg am Kastler Mennersberg. Nach dem glücklichen Sieg gegen die DJK Ursensollen unter der Woche gibt nun die Mannschaft aus Freudenberg, die seit sechs Spielen ohne Niederlage ist, ihre Visitenkarte ab. Die Neiß-Elf belegt den sechsten Tabellenplatz und möchte auch gegen die Kastler ihre Serie und den Aufwärtstrend fortsetzen. Das Hinspiel konnte der TuS für sich entscheiden, aber das Rückspiel dürfte ein hartes Stück Arbeit werden. Das Derby gegen Ursensollen war zwar spannend, aber fußballerisch kein Leckerbissen. Am Schluss zählten für den TuS nur die drei Punkte, die den zweiten Tabellenplatz festigten. Die Kastler taten sich in dem Spiel gegen die gutstehende Rösl-Truppe sehr schwer und konnten nur zeitweise ihre spielerischen Fähigkeiten abrufen. Nun gilt es ,nach der intensiv geführten Partie die Akkus wieder aufzuladen und die angeschlagenen Spieler bis Sonntag wieder fit zu bekommen. Martin Krauß hofft, dass die Verletzungen und Blessuren seiner jungen Mannschaft nicht zu schlimm sind und am Wochenende wieder alle Mann zur Verfügung stehen. Die größten Fragezeichen für einen Einsatz stehen aber hinter dem Trainer selbst und Benedikt Berschneider (Vorspiel 13.15 Uhr Kastl II - ASV Haselmühl II).
Germania Amberg       SpVgg Schirmitz
(tre) Nachdem der SC Germania Amberg in der vergangenen Woche die erste Niederlage im neuen Jahr gegen den TuS Kastl hinnehmen musste, ist er gegen die SpVgg Schirmitz darauf aus zu punkten. Die Germanen haben die Hinspielniederlage nicht vergessen und wollen sich dafür revanchieren. Wenn man den gleichen Einsatz und Kampf wie in den bisherigen Spielen dieses Jahres auch am Sonntag zeigt, sollte ein Sieg möglich sein. Jedoch darf man die Gäste, die vergangene Woche gegen die DJK Amberg gewannen, auch nicht unterschätzen.

Loderhof/Sulzbach       DJK Ursensollen
(bt) Jetzt kann nur noch ein Wunder den SV Loderhof/Sulzbach vor dem Abstieg bewahren, denn der Abstand zum Relegationsplatz beträgt bei noch fünf ausstehenden Spielen bereits zehn Punkte. Realistisch betrachtet wohl zu viel, das sollte aber nicht bedeuten, dass sich die SV-Spieler in den verbleibenden Partien kampflos ergeben. Vielmehr können diese Spiele bereits als Vorbereitung auf die neue Saison genutzt werden. Auf der anderen Seite wird die DJK Ursensollen, die derzeit auf einem Mittelfeldplatz steht, versuchen, eine Niederlage zu vermeiden, um nicht doch noch nach unten abzurutschen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.