28.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Dollhopf-Gemälde lange in Lehrerbibliothek verborgen Einen echten Schatz entdeckt

Von der Lehrerbibliothek ins Atrium wandert ein Dollhopf-Gemälde in der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule. Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturamtsleiter Thomas Boss und Architekt Alfred Lanzinger (von links) schauten sich das Bild und den neuen Standort an. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Ein echter Dollhopf schmückt zukünftig das Atrium der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule. Bislang hing das sechsteilige Gemälde verborgen in der Lehrerbibliothek. Doch Architekt Alfred Lanzinger erkannte den Schatz, der in dem Raum schlummerte.

Nun wird das Bild wesentlich besser an einer exponierten Stelle in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Bei der Besichtigung des Kunstwerks, das derzeit noch im Atrium zwischengelagert wird, beurteilten Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturamtsleiter Thomas Boss und Architekt Alfred Lanzinger den geplanten Standort als optimal.

"Als ob das Bild schon damals für diesen Platz im Atrium gemacht wurde", waren nicht nur sie sich einig. Auch der Künstler Professor Günter Dollhopf stimmte bei einer früheren Ortsbesichtigung der Umsetzung zu, denn das Bild war ohnehin für eine größere Fernwirkung gestaltet. Das Gemälde mit der eindrucksvollen Länge von 7,20 und einer Höhe von 2,40 Metern entstand in der "grünen Phase" des Künstlers.

Von etwa 1977 bis 1986 malte Dollhopf ausschließlich Natur- und Landschaftsmotive. Darunter auch das Oberpfälzer Waldmotiv in sechs Teilen für die künstlerische Ausstattung der Amberger Realschule, die 1978 eingeweiht wurde.

Es ist ein Ölbild auf einer mit Naturknochenleim auf einer Tischlerplatte aufgezogenen Leinwand mit Halbkreidegrund. Ein Dreivierteljahr hatte Dollhopf an dem Kunstwerk gearbeitet.

Damals wurde das Gemälde bei einem deutschlandweit ausgelobten Kunstwettbewerb für 40 000 Mark angekauft. Der Wert dürfte sich inzwischen verdoppelt haben.

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