Drei Fragen zur neuen Jobcenter-Software

Es müssen die Daten von etwa 4780 Personen in die neue Jobcenter-Software Allegro eingepflegt werden. Stellvertretender Geschäftsführer Josef Held verspricht sich bei der Anwendung eine flexiblere Bedienung für Mitarbeiter und mehr Transparenz für Kunden.

Was ist neu an der neuen Software Allegro?

Josef Held: Mit ihrer Hilfe werden alle modernen Standards erfüllt. Es können Gesetzesänderungen sowie andere Aktualisierungen schneller und leichter eingearbeitet werden. Das Programm gestaltet sich flexibler und vereinfacht die Bedienung für Mitarbeiter.

Was ändert sich für die Kunden konkret?

Josef Held: Die Kunden erhalten in Zukunft verständlichere Bescheide, in denen leichter nachvollziehbar ist, wie sich die Leistungen für jeden Einzelnen errechnet. Außerdem sieht auch der Bescheid anders aus. An Art und Umfang der Leistungen wird sich gegenüber der bisherigen Software nichts verändern. Die Kundendaten werden Zug um Zug auf die neue Software umgestellt, so dass spätestens im Frühjahr 2015 alle Bedarfsgemeinschaften einen neuen Bescheid aus Allegro erhalten.

Gab es bisher für Kunden Probleme beim Nachvollziehen der Berechnung ihrer Leistungen?

Josef Held: Das bisherige Programm A2LL ist nun an seinen Grenzen angelangt und es bedarf einer Neuerung. Es wurde mit A2LL immer schwieriger, alle Lebenssituationen genau abzubilden. Nur durch umfangreiche Ergänzungen kann man den Bedürfnissen der Leistungsempfänger nachkommen. (roa)
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