Elija Avital begeistert mit seinem biblisch unterlegten Programm "Liebesgeflüster"
Er singt das Hohe Lied der Liebe

Elija Avital (vorne links) erzählte und sang nicht nur selber, sondern bezog auch sein Publikum aktiv mit ein, indem er die Gäste in seine Lieder mit einstimmen ließ. Tatsächlich musste er die rund 90 Zuhörer nicht lange bitten, sie machten im Musikzimmer der Brauereigaststätte Kummert begeistert mit. Bild: Steinbacher
"Heute wollen wir uns nur auf die Liebe konzentrieren. Wisst Ihr noch, wann Ihr das erste Mal geliebt habt?" Mit dieser Frage begrüßte Elija Avital rund 90 Gäste zu einem Gesangs- und Erzählabend unter dem Motto "Liebesgeflüster - Das Hohe Lied der Liebe". Bereits im vergangenen Jahr trat er mit der Geschichte "David und Bathseba" aus dem Alten Testament in Amberg auf. Organisiert wurde die neue Veranstaltung vom Evangelischen Bildungswerk und der Katholischen Erwachsenenbildung.

Der jüdische Künstler, Erzähler und Sänger Avital wurde in der Stadt Haifa in Israel geboren und lebt seit 1985 in Berlin. Mit viel Ausdrucksstärke, Humor und musikalischem Talent interpretierte er das "Hohe Lied Salomons" und rezitierte biblische Geschichten des Alten Testaments über Liebe, Hoffnung, Enttäuschung, Feindschaft und Versöhnung, die er selbst aus dem Hebräischen übersetzt hat.

"Sinnliche Momente und die Liebe sind in vielen biblischen Geschichten zu finden", betonte der Künstler. Musikalisch wurden die Erzählungen von zeitgenössischen israelischen Liedern und Balladen untermalt, die Avital mit Akkordeon und Trommeln begleitete. Diese stellte er inhaltlich in Beziehung zu den Geschichten. Durch seine charmante und eindrucksvolle Vortragsart und das Einbeziehen des Publikums mittels gemeinsamem Gesang sorgte er für Begeisterung. Den Abend beschloss der Berliner mit den Worten: "Die Geschichten, die ich erzähle, erzähle ich aus dem Moment heraus. Und der Moment enthielt sehr viel von Euch, und somit auch meine Geschichten."

Zufrieden zeigte sich auch Dr. Reinhard Böttcher, theologischer Referent des Evangelischen Bildungswerks und Mitveranstalter: "Die Resonanz der Besucher war sehr positiv. Wir können uns gut vorstellen, einen solchen Abend im nächsten Jahr zu wiederholen."
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