29.04.2013 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Enten-Rennen dauert nur 45 Minuten - Über 3500 "Tiere" auf der Vils Im Eiltempo durch Amberg

Dieses Rennen machte seinem Namen alle Ehre: Nur etwa 45 Minuten dauerte es, bis die erste Ente das Ziel kurz hinter der Stadtbrille erreicht hatte. Damit war das zwölfte Enten-Rennen auf der Vils eines der schnellsten.

Entlang der Vils und auf den Brücken drängten sich die Menschen, um ihre Favoriten beim Enten-Rennen kräftig anzufeuern. Bilder: Huber (2)
von Alexander Rädle Kontakt Profil

Um 14.30 Uhr ließ Moderator Andreas Diehl am Sonntag den Countdown beginnen. Bei Null öffnete an der Vilsbrücke in der Fronfestgasse der Boden einer riesigen Kiste. Auf einen Schwung stürzten geschätzt etwa 3500 bis 4000 Enten und Küken in den Fluss.

Wie hoch die Zahl wirklich war, können die Veranstalter von Round Table erst nach der Abrechnung sagen. Schnell nahmen die kleinen und großen, oft gelben, aber vielfach bunt geschmückten Quietscheentchen Fahrt auf. Genauso flott aber zog sich das Feld in die Länge. So manches Tier sollte das Ziel nie erreichen, gab es doch einige Hindernisse - Dachrinnenabflüsse zum Beispiel.

Diese Nummer aber kam an: Küken 3549 wurde als erstes von Harald Herrle aus der Vils gezogen. Bei den Erwachsenen-Tieren lautet die Gewinner-Nummer 1762. Notar Dr. Johann Frank achtete darauf, dass bei der Feststellung der Sieger auch alles mit rechten Dingen zuging.

Round-Table-Präsident Dr. Philipp Ewald zog kurz und prägnant Bilanz. "Passt", sagte er. Wie hoch der gesammelte Spendenbetrag ausfällt, konnte er zwar noch nicht sagen. Er gehe aber von einem hohen vierstelligen Betrag aus. Dieser Erlös ist für den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die Jugendhilfestation und den Kinderschutzbund bestimmt. Das Enten-Rennen klang beim Familienfest aus, bei dem im Innenhof des Landratsamtes die Tanja-Trosch-Band spielte.

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Weitere Bilder ab Mittag im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/entenrennenam2013

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