Erstes Orgel-Konzil am Samstag im Luftmuseum - Konzert in allen Räumen
Alles positiv an diesen Pfeifen

Als einer der "Lokalmatadoren" wird auch Dr. Markus Lommer aus Sulzbach-Rosenberg an seiner Orgel im Luftmuseum mitspielen. Das Konzil dort ist die erstmalige Zusammenkunft von mehreren mobilen "Königinnen der Instrumente", wie die Orgel auch genannt wird. Bild: hfz
Natürlich ist das Amberger Luftmuseum seit Anbeginn nur positiv. Trotzdem findet dort erstmals ein Positivtreffen statt. Dahinter verbirgt sich ein Pfeifenorgel-Konzil, das am Samstag um 19 Uhr beginnt und öffentlich ist (Einlass ab 18 Uhr).

Lauter mobile Instrumente

Bei dieser Veranstaltung in Kooperation mit der Amberger Volkshochschule kommen mobile Orgelpositive und Truhenorgeln zu einem gemeinsamen Auftritt zusammen. Dabei verteilen sich etwa zehn Instrumente und Organisten im Luftmuseum und besetzen jeweils einen Raum, in dem gespielt wird. Nach jeweils rund zehn Minuten kann das Publikum die Räume wechseln (Gesamtdauer rund zwei Stunden plus Pause). Folgende Beteiligte wirken mit: Markus Lommer (Sulzbach Rosenberg), Johannes Pickelmann (Regensburg), Gerhard Fehrl, Christian Farnbauer, Bernhard Müllers (alle Amberg), Norbert Bender (Orgelbau Sandtner Dillingen), Orgelbau Eisenbarth Passau, Thomas Jann (Orgelbau Laberweinting), Markus Kotz (Orgelbau Undorf), Hans Schanderl (Chinesische Mundorgel "Sheng" Berlin), Thomas Hahner (Khaen: laotische Mundorgel, München) und Orgelbau Friedrich (Nürnberg).
Ein Positiv (vom lateinischen Verb ponere: setzen, stellen, legen) ist eine kleine, leicht versetzbare Orgel mit wenigen Registern, gewöhnlich einmanualig und ohne (oder nur mit angehängtem) Pedal. In der Kirchenmusik dient das Positiv als Generalbassinstrument oder auch zur Unterstützung des Chorgesangs. In kleineren Kapellen ersetzt es oft eine große Orgel.

Noch Karten im Vorverkauf

In der weltlichen Musik wird es sowohl solistisch als auch mit anderen Instrumenten eingesetzt. Zu seiner Bedienung war vor der Einführung elektrischer Gebläse neben dem Organisten ein Kalkant erforderlich, sofern nicht der Organist, ähnlich wie beim Harmonium, selbst die Bälge mit den Füßen bedienen konnte.

Der Eintritt kostet 15 Euro (Schüler/Studenten 7,50 Euro). Kartenvorverkauf bei der Tourist-Info, im Luftmuseum und im Internet unter: www.luftmuseum.de/vernstaltungen
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.