25.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Ferienausschuss: Gefahrenstellen auf Radwegen nach Tiefbauarbeiten Zu oft auf Kante genäht

Es gibt wohl kaum einen konsequenteren innerstädtischen Radfahrer als CSU-Stadtrat Thomas Bärthlein. Er wusste also, wovon er sprach, als er vor dem Ferienausschuss eine Gefahrenquelle monierte, die seinen Beobachtungen zufolge immer häufiger zu finden ist.

Sie sind unscheinbar, aber besonders bei Dunkelheit eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle auf Radwegen: Fräskanten in der Asphaltdecke nach Tiefbauarbeiten, weil die Deckschicht lange Zeit fehlt. Bild: wsb
von Michael Zeissner Kontakt Profil

Bärthlein kritisierte, dass Schnittstellen im Asphaltbelag nach Tiefbauarbeiten, etwa im Zuge der Verlegung von neuen Kommunikationskabeln, oft lange Zeit nicht ausgeglichen würden.

Die mehrere Zentimeter hohen Kanten stellten generell, aber speziell auch bei Dunkelheit, eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle für Radfahrer dar, bat der Stadtrat darum, Baufirmen dazu anzuhalten, die fehlenden Feinschichten zügiger aufzutragen.

Wer ist verantwortlich?

Baureferent Markus Kühne ist das Problem nur allzu gut bekannt. Das Sub-Sub-Sub-Unternehmertum bei der Vergabe solcher Arbeiten lasse oft die nötige Verantwortlichkeit vermissen, beklagte er sich. Und eine beiläufige Anmerkung von CSU-Fraktionsvorsitzendem Dieter Mußemann sollte zu denken geben: "Wenn das bei einer Straße so wäre, würde schnell etwas passieren." (Aus dem Ausschuss)

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