Finanzierung auf drei Säulen

Anders als andere Bildungseinrichtungen wird die private Montessori-Schule von einem Förderverein getragen. Dessen stellvertretender Vorsitzender Klaus Platzer teilte auf Nachfrage mit, dass die Investitionen von fast 2,9 Millionen Euro aus drei Töpfen bezahlt werden. Eigenmittel des Vereins kommen demnach ebenso zum Einsatz wie ein wegen der energetischen Sanierung zinsgünstiges Darlehen und die staatliche Förderung, die bei privaten Schulen üblicherweise 80 Prozent beträgt. Trotz der gesicherten Finanzierung sei der Verein auch auf die Hilfe der Stadt und der Stadtbau angewiesen gewesen. Der Stadtrat habe die Immobilie auf Erbpacht (50 Jahre) überlassen. Da der Montessori-Verein aber nur gut zwei Drittel des Gebäudes nutzt, musste die Stadtbau den hinteren Teil, in dem Klassen der Realschule ausgelagert sind, ebenfalls in Erbpacht übernehmen. Wie zu erfahren war, vermietet die Stadtbau diesen Bereich zurück an die Stadt. Nur so, sagte Platzer, sei es für den Förderverein möglich gewesen, die Maßnahme zu schultern. Bürgermeister Michael Cerny sagte, dass die Stadt gerne geholfen habe. Es sei beeindruckend, was die Schule als Verein über die Jahre hinweg auf die Beine gestellt habe. (tk)
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