02.09.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Fragen und Antworten zum Fünf-Flüsse-Radweg

von Redaktion OnetzProfil

"Der Fünf-Flüsse-Radweg ist ein großer Wurf für unsere Region", sagt Hubert Zaremba, der Tourismusreferent des Landkreises. Im Kurzinterview mit der AZ beantwortete er einige Fragen dazu.

Wer betreibt den Fünf-Flüsse-Radweg?

Hubert Zaremba: Die Landkreise Kelheim, Neumarkt, Amberg-Sulzbach und Regensburg haben sich vor über zehn Jahren zum Arbeitskreis Bayerischer Jura zusammengeschlossen. Das Gemeinschaftsprojekt Fünf-Flüsse-Radweg wird vom Arbeitskreis koordiniert und beworben. Und auch der Kreis Nürnberger Land ist beteiligt.

Was macht den Radweg so attraktiv für Touristen?

Zaremba: Besonders Genussradler kommen hier wegen der geringen Höhenmeter auf ihre Kosten. Sie können auf dem ebenen Weg, der überwiegend fernab des Straßenverkehrs verläuft, die nordbayerische Landschaft genießen.

Welche Verbesserungsmaßnahmen gibt es derzeit?

Zaremba: Die Gemeinde Etzelwang hat für die Radler eigens einen Rastplatz errichtet und im Lehenbachtal wurde für 900 000 Euro ein neuer, straßenbegleitender Fahrradweg gebaut.

Außerdem prüft derzeit ein externes Unternehmen nach diversen Qualitätskriterien den Belag und die Beschilderung.

Welche Ziele haben Sie für die Zukunft?

Zaremba: Ab 2015 ist das Leader-Förderprojekt zur weiteren Aufwertung des Radwegs vorgesehen. Beispielsweise werden wir unsere Internetseite relaunchen.

Ein weiteres Projekt ist die Anpassung der Beschilderung an den FGSV-Standard, das heißt dem der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.

___

Weitere Radler-Infos und Geschichten im Internet: www.oberpfalznetz.de/radltour

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp