25.02.2011 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Gerda Eiber startet im Alter von 50 Jahren als Jungimkerin - Kein Problem als einzige Frau am ... Der Duft von Bienen liegt in der Luft

von Redaktion OnetzProfil

(jfo/poc) "Bei manchen Dingen ist das so. Sie kommen einfach auf dich zu", erzählt Gerda Eiber (50). Sie hatte das Gefühl, sie habe wieder Zeit, jetzt, wo der Sohn erwachsen ist. So kam es, dass die Sparkassenangestellte mit 50 Jahren noch zu den Jungimkern gehört.

Letztes Frühjahr hat sie mit der Bienenzucht angefangen. Damals war sie auf der Suche nach einem Hobby, das ihr langfristig Freude bereitet. Zuerst sollte es in den karitativen Bereich gehen, doch dann erfuhr sie vom Infoabend des Bienenzuchtvereins Amberg - und traute sich einfach hinzugehen. "Ich war überrascht: Da war es rappelvoll", berichtet sie. Dennoch war sie die Einzige, die anschließend im März "in die Lehre" ging. Ein erfahrener Imker nahm sie unter seine Fittiche.

Ohne Scheu

"Die Imkerei", sagt sie, "ist immer noch eine Männerdomäne mit einem hohen Altersdurchschnitt." Davon ließ sie sich aber nicht abschrecken. Jetzt sitzt Gerda Eiber im Sommer jeden Freitag am Stammtisch zwischen all ihren männlichen Kollegen. "Keine Scheu haben und auf die Leute zugehen", rät sie weiblichen Imkern in spe. Gerne kümmert sich der Verein aber auch um jüngeres Publikum. "Um sich völlig selbstständig um eigene Bienen zu kümmern, sollte man aber mindestens 15 Jahre alt sein", empfiehlt die Jungimkerin.

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