11.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Graml folgt Hösl als Obmann der Feldgeschworenen nach - Hierl neu dabei Siebener wieder vollzählig

Das Amt des Feldgeschworenen, im Volksmund wegen der stets sieben aktiven Vertreter pro Gemeinde auch "Siebener" genannt, ist eines der ältesten der kommunalen Selbstverwaltung. Seine Vertreter wirken mit, wann immer es um Grenzen und Abmarkungen geht. Sie arbeiten dabei eng mit den staatlichen Vermessungsämtern, aber auch den städtischen Behörden zusammen.

Erwin Graml wurde als neuer Obmann der Feldgeschworenen von Oberbürgermeister Michael Cerny willkommen geheißen, der gleichzeitig dessen Vorgänger Adolf Hösl verabschiedete und den neuen Siebener Johann Hierl (alle von links) vereidigte. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Da es in ihren Reihen aktuell einige Veränderungen gegeben hat, hatte Oberbürgermeister Michael Cerny jetzt von drei der Amberger Feldgeschworenen im Rathaus Besuch. Adolf Hösl war gekommen, um sich vom neuen OB in den verdienten Ruhestand versetzen zu lassen. Der langjährige Obmann der Feldgeschworenen hatte zu seinem 80. Geburtstag den Antrag gestellt, seine Funktion niederlegen zu dürfen.

"Schweren Herzens" lasse man ihn gehen, berichtete Michael Cerny vom entsprechenden Beschluss, der im Hauptverwaltungs- und Finanzausschuss gefasst worden war. Er bedankte sich im Namen des Stadtrats und der Verwaltung für den Dienst, den Hösl seit 1997 geleistet hatte.

Chef mit vielen Aufgaben

Als Obmann folgt ihm Erwin Graml nach. Für ihn hatten sich die Feldgeschworenen bereits in ihrer Sitzung im Februar ausgesprochen. Er wird nun für die nächsten sechs Jahre Chef einer "Kleinfeldmannschaft", auf die auch künftig zahlreiche Aufgaben warten.

Gefragte Experten

So sind die Feldgeschworenen laut Stadtverwaltung nicht nur bei der Ausweisung von Baugebieten und in zahlreichen Einzelfällen, sondern auch im Straßenbau gefragte Experten. Damit die "Siebener" wieder vollzählig sind, wurde Johann Hierl zum neuen Feldgeschworenen ernannt. Ihm nahm Oberbürgermeister Michael Cerny den Amtseid ab und bedankte sich für seine Einsatzbereitschaft.

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