Güldener Rosenkranz der Volksmusikfreunde lässt Bergkirche fast überquellen - Drei ...
Bis auf die Empore drängen sich die Zuhörer

Wenn die Oberpfälzer Volksmusikfreunde Amberg-Sulzbach zum Güldenen Rosenkranz mit zahlreichen Mitwirkenden in die Bergkirche einladen, ist immer volles (Gottes-)Haus. Da bekommen alle Gruppen, wie zum Beispiel die Stubenmusi mit den Geschwistern Ramona und Nicole Bäumler (linkes Bild) und die Freihunger Moila (rechts), großen Applaus. Bild: Hartl
Seit über 25 Jahren laden die Oberpfälzer Volksmusikfreunde aus dem Landkreis Amberg- Sulzbach immer Ende Oktober zur Marienandacht "Der Güldene Rosenkranz" in die Bergkirche ein. Und sie brauchen seit jeher nie lange bitten, die Besucher kommen aus nah und fern in wahren Massen. Auch diesmal war das Gotteshaus auf Ambergs großem Wallfahrtsberg proppenvoll. Sogar auf der Empore standen noch Zuhörer, worüber sich natürlich auch der Guardian des Franziskanerklosters sehr freute, der die Gäste zu Beginn begrüßte.

Alle aus AOVE-Gemeinden

Die Musik- und Gesangsgruppen stammten heuer ausschließlich aus den Gemeinden der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE). Erfreulich war für die Volksmusikfreunde auch, dass sich gleich drei Nachwuchsensembles in den musikalischen Reigen einbrachten.

Erstmals mit dabei waren die Großschönbrunner Bläser, eine ganz junge, frisch und unbekümmert aufspielende Truppe um Judith Luber, die mit dem Choral "Dass Du mich einstimmen lässt" eindrucksvoll ihr Können zeigte. Es war erstaunlich, was die Mädchen und Buben auf ihren Instrumenten zauberten.
Mit den Freihunger Moiln unter Leitung von Hermann Frieser stimmte eine erfahrene Gesangsgruppe mit "Sei gegrüßt viel tausend Mal" auf die Marienandacht ein. Das Lied "Der Güldene Rosenkranz", vorgetragen von den Schwalberern aus Schnaittenbach, führte inhaltlich weiter hin zur Gottesmutter. Sie überzeugten mit ihrem harmonischen Klangkörper, exzellent begleitet von den Blechernen Saitn (Ingrid, Franz und Karl). Es ist schon erstaunlich, welch zartklingende Töne zum Beispiel aus einer Tuba hervorzuzaubern sind.

Mit einem Menuett zeigten Ramona (Gitarre) und Nicole Bäumler (Hackbrett) aus Atzmannsricht, begleitet von Rita Butz auf der Zither, dass man schon in jungen Jahren einfühlsam und sicher musizieren kann. Frisch und unbekümmert sangen auch Michaela und Teresa Stauber aus Atzmannsricht. Mit ihren Liedern "Hier vor Deinem Bildnis" und O Maria lass Dich grüßen" beeindruckten sie die Zuhörer.

Stimmungsvoller Mariengruß

Mit einem stimmungsvollen Gruß an die Gottesmutter, einem Lied von Willi Reis aus Schnaittenbach, zeigten die Schwalberer zum Schluss nochmals ihre Sangesqualitäten. Die Freihunger Moila brillierten ferner mit dem Lied "Der Engel begrüßte". In dem vierstimmigen Satz kamen ihre klaren, ausdrucksvollen Stimmen wohltuend zum Klingen. Die Großschönbrunner Bläser beschlossen die eindrucksvolle Marienandacht, für die die große Zuhörerschar allen Mitwirkenden wieder mit langanhaltendem Beifall dankte .
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