Jura-Werkstätten können mit Planung für Neubau beginnen
Startschuss gegeben

Landtagsabgeordneter Heinz Donhauser (Dritter von links) überbrachte die Zusage des Sozialministeriums (von links): Bernadette Winkler (stellvertretende Geschäftsführerin und Verwaltungsleitung), Geschäftsführer Bernhard Albrecht, Heinz Donhauser, Vorsitzender Eduard Freisinger und Stellvertreter Manfred Schießl. Bild: tpl
Der Landtagsabgeordnete Heinz Donhauser (CSU) überbrachte eine frohe Botschaft aus München an die Geschäftsführung und die beiden Vorsitzenden der Jura-Werkstätten in Amberg. Das Sozialministerium hat grünes Licht gegeben, und die Einrichtung kann offiziell mit den Vorbereitungen für den Neubau beginnen.

Auf Betreiben von Donhauser erhielten die Jura-Werkstätten die schriftliche Zusage, bereits vor Erteilung eines endgültigen Bewilligungsbescheids förderunschädlich in die Planungen einzusteigen. Das Vorhaben wurde in das Investitionsförderprogramm aufgenommen und als förderfähig bewertet. Der Bedarf an zusätzlichen Werkstattplätzen ist vom Bezirk Oberpfalz grundsätzlich anerkannt worden.

Da die Jura-Werkstätten aus allen Nähten platzten und mit 40 Prozent deutlich überbelegt seien, sei ein Neubau unumgänglich. Eine im Vorfeld geprüfte Renovierungsmaßnahme des bestehenden Komplexes habe sich bereits sehr früh als äußerst unrentabel erwiesen und würde mindesten genauso viel Geld verschlingen, wie komplett neu zu bauen, wurde in der Runde deutlich.
Auf dem Gelände der ehemaligen Montessori Schule würden die neue Jura-Werkstätten mit 355 Plätzen entstehen, die mit etwa 14 Millionen Euro Investitionsvolumen veranschlagt sind. Die Bayernland eG, die bislang Eigentümer des Montessori-Grundstücks ist, strebt auch eine Erweiterung ihrer Produktions- und Lagerstätten an. Da die Lebenshilfe-Einrichtung an die Käserei angrenze, würden die Grundstücke getauscht.

"Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten", erklärte Eduard Freisinger, LH-Vorsitzender. Donhauser fügte hinzu, wenn die Käserei ihre teils lärmintensiven Produktionsprozesse weg von der Wohnbebauung verlege, entstehe für die Anwohner ein Plus an Wohnqualität. Wenn alles gut gehe, könne man vielleicht 2014 oder 2015 mit Fertigstellung und Umzug rechnen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.