Kreisklasse Süd: TuS kann in Rieden Meisterschaft perfekt machen - Verfolgerduell in Traßlberg
Rosenberg vor dem Titel

Der FC Rieden hat die Ehre: Er darf wohl dem TuS Rosenberg recht herzlich zur Meisterschaft 2012/13 in der Kreisklasse Süd gratulieren, dabei dauert die Saison noch fünf Runden. Der einzige Wermutstropfen aber ist, dass sie dafür herhalten muss, dem TuS Rosenberg in die Steigbügel zu helfen.

Geht's nach den bisherigen Gepflogenheiten, dann wird die Mannschaft des Duos Rudert/Haller Nachfolger des FC Amberg II, der mit 72 Punkten und 91:25 Toren Meister 2011/12 wurde, ebenfalls ohne jede Niederlage. Das kann der TuS Rosenberg auch schaffen. Zwar sind die Siege des TuS Rosenberg nach dem langen Winter lange nicht mehr so hoch wie davor, es reicht aber allemal, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten - auch den FC Rieden.

Der Spitzenreiter ist enteilt, was dahinter passiert, ist am 21. Spieltag von Interesse. Da treffen in Traßlberg die Caliskan-Truppe und die Elf von Christian Ringler zusammen, oder auch der Rangzweite gegen den Tabellendritten aus Königstein. Der hat ein Spiel (gegen Schlicht) weniger, kam vergangene Woche nicht zum Zug, konnte sich also in Ruhe vorbereiten auf dieses wichtige Spiel. Was den SVL Traßlberg betrifft, so stellt sich für den keine Frage, er muss gewinnen, will er aussichtsreich im Rennen um den zweiten Platz bleiben. In dieser Begegnung treffen sich mit Christian Ringler (16 Tore) und Michael Graf (17), die hinter Michael Rudert (20) besten Torjäger der Leistungsklasse. Der Traßlberger Michael Behrend (14), die Königsteiner Thomas Pirner (10) und Andreas Bernt (9) mischen auch noch mit, nach einem torlosen Treffen sieht das nun wirklich nicht aus.
War's im Hinspiel (2:2) auch nicht, auch nicht zimperlich ging's zu, die TSV-Kicker Stefan Probst und Thomas Pirner sahen dabei die Rote Karte. "Dieses Spiel ist nicht das alles entscheidende, denn es wird wichtig sein, von Woche zu Woche seine Leistung abzurufen. Die Mannschaften nach Traßlberg werden uns ebenfalls alles abverlangen, in der Liga kann bis auf Rosenberg jeder jeden schlagen", erklärte der Trainer des TSV Königstein, Christian Ringler.

"Hurra, wir leben noch" - Simmels Romantitel lässt sich auf die SpVgg Ebermannsdorf anwenden. Der Tabellenletzte, so sagte Trainer Jürgen Jäger, käme in Hahnbach "personell auf dem Hund daher", was ihn aber nicht hinderte, bei den Hahnbachern zu gewinnen (2:1). Es war der erste Auswärtssieg für die Ebermannsdorfer, die ein Lebenszeichen offenbarten, mit dem TSV Theuern gleichzogen, der glatt mit 0:3 daheim gegen Raigerings Reserve verlor. 16 Punkte für die SpVgg, 16 Punkte für den TSV Theuern, beide haben sich in eine missliche Lage gespielt, die DJK Ammerthal II ist nach der 13. Niederlage mit dabei im direkten Kampf gegen den Abstieg, der FC Schlicht und der SV Sorghof II dürften sich auch nicht ganz sicher sein. Da kommt es auf jeden Zähler an. Ebermannsdorf braucht gegen den SV Illschwang unbedingt einen dritten Heimsieg. Maximilian Sehr hat Illschwang im Hinspiel (1:0) zum Sieg geschossen.
Der TSV Theuern gewann in der Vorrunde mit 2:1 gegen die DJK Ammerthal II, die 0:1 führte. Eine ganz wichtige Partie für beide, der Verlierer hat schlechte Karten wenn es darum geht die Klasse zu erhalten. Immer noch ist der TSV Theuern ohne jeden Auswärtssieg und damit der einzige im 14er Feld. "Durch unsere Serie 2013 ohne Punktgewinn ist es mal Zeit, das Blatt wieder in die positive Richtung zu wenden", sagt Ammerthals Trainer Oliver Ruschitzka. Durch Verletzung und beruflich sei an diesem Wochenende der Kader wieder etwas dezimiert, er hoffe aber, dass bis zum Spiel der eine oder andere wieder zur Verfügung stehen wird. Denn: "Es sind noch genügend Punkte zu vergeben."

Der FC Schlicht kann sich eine gute Ausgangsbasis für den Endkampf schaffen, wenn er daheim gegen den FC Neukirchen gewinnt, der völlig ohne Sorgen auftreten kann. Ein 3:3 nahm Schlicht im Hinspiel aus Neukirchen mit, bis 90 Sekunden vor Schluss durfte Schlicht sogar auf einen Sieg hoffen.

Ein verwandelter Foulelfmeter bedeutete für den SV Sorghof II die 0:1 Heimniederlage gegen den SV Etzelwang. Auch da zeigte sich deutlich, was sich bei der Sorghofer Reserve wie ein roter Faden durch die Saison ziehen sollte: Es fehlt ein durchschlagskräftiger und treffsicherer Angreifer, die 23 Tore in 20 Spielen sind Minimum, in zehn Begegnungen blieb die Sorghofer Zweitgarnitur ohne Torerfolg.
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