Kreisliga Süd: Im Jahr 2013 steht bisher die Null bei den Treffern - Trainer Hans Federhofer ...
Kauerhof wartet auf das erste Tor

Sieben Spiele vor dem Ende gilt es für den SV Kauerhof langsam Abschied nehmen von der Kreisliga, die Sulzbacher Vorstädter werden wohl im nächsten Spieljahr die Kreisklasse bereichern. Im Heimspiel gegen den SV Freudenberg (Hinspiel 1:2), der in seinen letzten drei Spielen jeweils vier Tore erzielte, riecht's nach der 16. Niederlage.

Nachbar Loderhof kann mit dem torlosen Remis in Weiherhammer auch keine großen Sprünge machen, der Abstieg rückt unweigerlich ein gutes Stück näher bei der zu erwartenden Niederlage gegen Ensdorf, wobei das Hinspiel (0:0) im Vilstal geradezu sensationell endete. Dass Loderhof ausgerechnet gegen Ensdorf sein drittes Heimspiel gewinnt, das glaubt ja nun wirklich niemand.

Edelsfeld hat 38 Punkte, Kastl auf dem dritten Rang hat 36, aber auch ein Spiel weniger. Alle Chancen auf den zweiten Platz also hat Kastl, benötigt aber einen Sieg gegen Schirmitz, das sollte zu machen sein. Noch dazu ist Schirmitz seit vier Runden ohne Sieg. Ein 1:1 wie in der Vorrunde reicht nicht.

Inter Bergsteig erwartet daheim die in diesem Jahr noch unbesiegte TSG Weiherhammer, aber die kommt aufgrund eines harmlosen Angriffs nicht von hinten weg. Für die Amberger heißt es Revanche zu üben für die 0:4-Pleite im Hinspiel. Ein 2:2 holte sich die FC-Reserve in Ensdorf, ein 2:2 sicherte sie sich auch in der Vorrunde gegen Utzenhofen. Es wird das Spiel der beiden unmittelbaren Tabellennachbarn drei und vier, die Amberger könnten Utzenhofen vom vierten Rang verdrängen.
Die DJK Amberg hat in Utzenhofen überrascht, holte ihren ersten Auswärtssieg, jetzt heißt es gegen die DJK Ursensollen nachlegen, dann ist die Saison im Grunde gelaufen. Der FC Edelsfeld hat es mit den Amberger Germanen zu tun, die gewannen das Hinspiel mit 3:2 - in der 87. Minute. Wollen die Edelsfelder Zweiter bleiben, darf sich eine Niederlage nicht wiederholen.

Inter Bergsteig       TSG Weiherhammer
(awa) Beide Mannschaften sind in diesem Jahr noch ungeschlagen. Die TSG verkürzte den Abstand zum rettenden Ufer auf zwei Punkte, so dass es am Samstag zu einem kleinen Endspiel um den Relegationsplatz kommt. Die Gäste, die von Anfang dieser Saison im Abstiegskampf stecken, wissen um was es geht. Mit respektablen Ergebnissen zeigten sie, dass sie sich noch nicht aufgegeben haben. Beim SV Inter fehlen weiter Sergej Becker und Gökhan Misral.

SV Kauerhof       SV Freudenberg
(bgü) Der gesicherte SV Freudenberg gastiert beim Schlusslicht SV Kauerhof und kommt hierbei um eine klare Favoritenrolle nicht herum. Die letzte Heimbegegnung gestaltete der SVF mit einem 4:4-Remis gegen die DJK Ursensollen recht torreich. Dieses Attribut trifft auch auf den SV Kauerhof zu; allerdings nur, was die Anzahl der Gegentreffer betrifft. Was die eigenen Tore nach der Winterpause angeht, steht das Konto immer noch bei Null und dies ist auch unter Berücksichtigung aller bekannten widrigen Umstände eine Peinlichkeit erster Rangordnung. Dies heißt ganz sicher nicht, dass sich die einsatzfähigen Spieler nicht bemüht hätten. Man kann aber nicht zu verkennen, dass nach einer gewissen Spieldauer unstrittig das alte Sprichwort "der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach" seinen gnadenlosen Niederschlag findet. Es ist halt so, das man dem SVK allgemein gesprochen, wohlgemerkt allen negativen Umstände, für die keiner etwas dafür kann, Rechnung getragen, eine eindeutig nicht ausreichende Trainingseinstellung ins Stammbuch schreiben muss. Ob nun der Eine oder Andere beim Finden einer persönlichen Ausrede tatsächlich erfolgreich sein sollte, sei dahingestellt. Und so wird es am Sonntag ein erneutes Bemühen geben müssen - das ist man den Zuschauern ohne Diskussion schuldig - nach dem Winter endlich einmal die Kugel in des Gegners Netz zu versenken.
Germania Amberg       FC Edelsfeld
(tre) Wenn es so kommt wie in den letzten Begegnungen zwischen den beiden Kontrahenten, können sich die Zuschauer am Langangerweg am Kichweihsamstag auf eine spannende und torreiche Auseinandersetzung einstellen. Sicherlich wird der Tabellenzweite aus Edelsfeld seine Aussichten auf den Relegationsplatz behalten und sich auch für die Hinspielniederlage revanchieren wollen. Die Gäste konnten zuletzt bei den starken Schweppermännern in Kastl gewinnen. Aber auch die Germanen überzeugten in den bisherigen Partien nach der Winterpause und sind noch ungeschlagen. Das nötige Selbstvertrauen sollte also vorhanden sein bei der Roth-Truppe auch im Hinblick auf die Vorrundenbegegnung. Da gewann Germania im bisher besten Saisonspiel mit 3:2. Bei den Hausherren machen die letzten Leistungen Mut, aber gegen den Tabellenzweiten wird eine weitere Steigerung vonnöten sein. Gelingt dies und stellt sich auch das nötige Quäntchen Glück ein, dann wäre der anschließende Kirwabesuch in Ammersricht noch schöner.
Loderhof/Sulzbach       DJK Ensdorf
(bt) Soll der SV Loderhof/Sulzbach schon für die Kreisklasse planen, nach dem der Klassenerhalt nach dem letzten Spieltag in weitere Ferne gerückt ist oder soll noch einmal alles versucht werden, um das scheinbar Unmögliche doch noch möglich zu machen? Diese Frage wird solange unterschiedlich beantwortet werden, so lange es noch theoretisch für den SV Loderhof/Sulzbach möglich ist, den Relegationsplatz zu erreichen, verbunden mit der Chance in der Kreisliga zu verbleiben. Doch dazu müsste zunächst gegen den souverän führenden Spitzenreiter DJK Ensdorf eine Riesenüberraschung gelingen. Eine große Zuschauerkulisse hat dieses Match jedenfalls verdient.

FC Amberg II       DJK Utzenhofen
(bes) Mit der DJK Utzenhofen gastiert am Sonntag der unmittelbare Tabellennachbar der Bayernliga-Reserve am Schanzl. Die Mannschaft des Ex-FC-Trainer Hans Federhofer muss nach der empfindlichen 1:4-Heimniederlage gegen die DJK Amberg am vergangen Sonntag wohl endgültig ihre Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz aufgeben und ist sicherlich um Wiedergutmachung bemüht. Die Heimelf zeigte dagegen im Spiel gegen den unangefochtenen Tabellenführer DJK Ensdorf, zu was sie zu leisten im Stande ist, wenn jeder die nötige Einstellung an den Tag legt. In diesem Heimspiel werden Torwart Sebastian Moser (Urlaub), Marlon Müller und Philipp Götzfried (Studium) sowie Andre Schwendner und Andre Knoll (verletzt) fehlen. Dennoch werden Kapitän Heiko Giehrl und seine Elf sicherlich alles versuchen, damit die Punkte am Schanzl bleiben und man auf den vierten Tabellenplatz vorrücken kann und somit den Gegner in der Tabelle überholt .
TuS Kastl       SpVgg Schirmitz
(hon) Nach der unglücklichen und vermeidbaren Heimspiel-Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen Edelsfeld kann und muss sich der TuS beim zweiten Heimspiel in Folge gegen die SpVgg Schirmitz wieder rehabilitieren. Das Spiel gegen die Hahnenkamm-Elf wurde ausführlich analysiert und durchgesprochen. Wie man aber die Abschlussschwäche und die fehlende Kreativität in der Offensive beim TuS abstellen kann, stellt den Trainer Martin Krauß, die Verantwortlichen und die Mannschaft vor eine schwere Aufgabe. So wird man versuchen den Gegner aus Schirmitz mit dem gewohnten Kombinationsfußball, einer stabileren Abwehr, mehr Laufbereitschaft entgegen treten. Allerdings wird sich die Mannschaft aus Schirmitz, nach dem Hinspielergebnis (1:1) und dem Sieg gegen Ursensollen in Kastl etwas ausrechnen, um sich weiterhin auf einen gesicherten Mittelfeldplatz zu halten. Das Fehlen einiger Verletzten und dem Torgarant Johannes Kölbl macht es dem Kastler Spielertrainer Martin Krauß nicht leicht. Wegen der Ausfälle wird der TuS mit einer neuen Start-Elf gegen Schirmitz beginnen müssen (Vorspiel Reserven abgesagt).
DJK Amberg       DJK Ursensollen
(ni) Mit dem unerwarteten Sieg in Utzenhofen beendete die DJK Amberg ihre lange Durststrecke und landete zugleich einen enorm wichtigen Dreier im Abstiegskampf. Nun gilt es für die Elf von Interimscoach Helmut Breit aber im Heimspiel gegen die Gäste aus Ursensollen nachzulegen. Trotz des Ausfalls von Andi Stang (Knieverletzung), Donald Jakob (Bänderriss) und Jose Sanchez (Gehirnerschütterung nach Motorradunfall) und somit der kompletten Hintermannschaft ist man im Lager der Hausherren aber optimistisch, mit einer erneut kämpferisch starken Leistung auch gegen die Rösl-Elf bestehen zu können. Die Gäste spielten bislang ebenfalls eine Saison mit mehr Tiefen als Höhen, vor allem im Defensivbereich scheint der Namensvetter seine Probleme zu haben. Erfreulich aus Sicht der Hausherren ist, dass Winterheimkehrer Ingo Berg mit seinen beiden Toren in Utzenhofen zu alter Torgefährlichkeit zurückgefunden hat, so dass der Gastgeber neben Benjamin Schneider über einen zweiten starken Stürmer verfügen kann (Kein Reservenvorspiel).
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