14.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Kreisliga Süd: SV Freudenberg bei Bergsteig-Elf - Doppelspieltag Freitag und Sonntag Top-Duell bei Inter Amberg: "Das wird ein heißer Tanz"

Die Mannschaften der Kreisliga Süd haben einen Doppelspieltag vor sich: Am Freitag, 15. August, die dritte Runde und am Sonntag, 17. August, die vierte.

von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Das Spitzenspiel am Freitag steigt in Kastl, wenn der Absteiger aus der Bezirksliga den aktuellen Tabellenführer empfängt. Brisant ist auch das Duell zwischen dem Inter Bergsteig Amberg, der vorne mitmischen will, und dem ebenfalls ambitionierten SV Freudenberg.

TuS Kastl       SVL Traßlberg
(hon) Traßlberg ist mit zwei Siegen gegen Utzenhofen (1:0) und gegen die Germanen (3:1) gestartet und zählt mit Spielertrainer Ilker Caliskan zählen zum erweiterten Favoritenkreis. Die Mannschaft um Kapitän Dominik Mikalauskas zeigt sich auf dem Platz als homogene, kämpferische und spielstarke Truppe. Auch die beiden Neuzugänge dieser Saison, Pascal Behringer und Lucas Bellmann, haben sich schnell in das Team der Traßlberger eingefunden.

Der TuS Kastl mit den neuen Spielertrainer Thomas Mayer ist noch in der Findungsphase und muss für die beiden Spiele am Wochenende die Mannschaft wegen etlichen Urlaubern ziemlich umstellen. Es fehlen Stammtorhüter Maximilian Bleisteiner, Routinier Rainer Steuerl und die jungen Spieler Jan Divora, Maximilian und Michael Geitner. Verletzungsbedingt fehlen Thomas Meckl, Sebastian Fischer und wahrscheinlich Michael Oettl. Die Verantwortlichen und die Fans hoffen trotzdem auf schöne und spannende Spiel am Wochenende.

SSV Paulsdorf       TuS Rosenberg
(ac) Den dritten Spieltag in der Kreisliga Süd eröffnen bereits am Donnerstag (18.30 Uhr) der SSV Paulsdorf und der TuS Rosenberg. Beide Mannschaften haben vier Zähler auf ihrem Konto und hatten mit dem FC Edelsfeld den selben Gegner in den vorangegangenen Begegnungen. Die Rosenberger fertigten die Edelsfelder im eigenen Stadion mit 5:2 ab. So gesehen ist die Elf des Trainergespanns Christian Haller/Michael Rudert im Vergleich zum 2:1-Erfolg der Paulsdorfer leicht im Vorteil. Die Rosenberger wollen auch heuer wieder vorne mitspielen, was angesichts des gut bestückten Kaders nachvollziehbar erscheint.

Der SSV verpasste einen weiteren Dreier durch den Utzenhofener Ausgleich in letzter Minute. Sie sollten diesen Schock schnell aus den Köpfen verbannen und genauso couragiert zu Werke gehen. Dies wird auch nötig sein, um die Rosenberger nicht ins Spiel kommen zu lassen. SSV-Trainer Wolfgang Grünwald ist erneut zu Umstellungen gezwungen, da Bayer und Wittmann fehlen.

DJK Utzenhofen       Germania Amberg
(aun) Ein Zähler nach zwei Spielen ist die Ausbeute der DJK Utzenhofen und der Punkt wurde noch dazu glücklich, wenn auch verdient, in der 93. Minute erzielt. Der schlechte Start der DJK ist für die Fans eine Überraschung. Der Vorjahresvierte hatte aber bereits in den vergangenen Spielzeiten auch so manchmal seine Startschwierigkeiten. Germania Amberg mit dem neuen Spielertrainer Thomas Ficarra geht es auch nicht besser, denn das Punktekonto weist nach zwei Spielen noch keinen Zähler aus.

Amberg hat sich mit vier Leuten Verstärkung geholt und nur einen Abgang zu verkraften. Damit ist die Mannschaft von Trainer Thomas Ficarra nicht schwächer geworden. Der DJK fehlt bislang noch das Erfolgserlebnis. Nach Aussage von DJK-Trainer Yilmaz Topcu will die Mannschaft den ersten Heimsieg mit aller Macht einfahren.

Die zum Teil Langzeitverletzten Spieler Kebba Bah und Johannes Prüfling haben das volle Trainingsprogramm absolviert und zählen somit zum Aufgebot. Weniger erfreulich ist dagegen die neuerliche Verletzung von Christian Prüfling und das Fehlen der Urlauber Daniel Mayer und Heinz Wölfl.

FC Edelsfeld       SV Schmidmühlen
(bkn) Restlos bedient war der FCE nach der herben 2:5-Schlappe gegen den TuS Rosenberg. Nicht nur die Höhe der Niederlage, sondern auch die Erkenntnis dass stellenweise ein Klassenunterschied erkennbar war, dürfte bei den Edelsfelder Verantwortlichen weitere Sorgenfalten ausgelöst haben. Das Fehlen Ihres Langzeitverletzten Mittelfeldstrategen Thorsten Schmidt macht sich einfach an allen Ecken und Enden bemerkbar. Hinzu kommt, dass durch zu viele individuelle Fehler der Gegner förmlich zum Torabschluss eingeladen wird. Unter ganz anderen Vorzeichen kommt der SV Schmidmühlen am Freitag zum Gastspiel an den Hahnenkamm.

Die Mannschaft von Trainer Marco Eckstein fegte den Aufsteiger SV Loderhof/Sulzbach souverän mit 4:0 vom Platz und wird dementsprechend selbstbewusst anreisen. Die Heldrich-Elf steht bereits nach zwei Spieltagen unter Zugzwang. Will man den Anschluss nicht verpassen, muss das Kämpferherz in beide Hände genommen werden, um den Gästen aus dem Vilstal den nötigen Widerstand zu bieten.

Loderhof/Sulzbach       FC Luhe-Markt
(bt) Einfach wird es für einen Aufsteiger nicht. Diese These bewahrheitete sich auch für den SV Loderhof/Sulzbach in den ersten zwei Spielen. Nach einem aufopferungsvollen Unentschieden gegen einen Titelaspiranten musste die Mannschaft in der Auswärtsbegegnung eine deutliche Niederlage hin nehmen. Doch dies sollte kein Grund sein, sich gegen die Gäste aus Luhe von vornherein geschlagen zu geben. Fraglich ist, ob der SV Loderhof/Sulzbach an die Leistung gegen den TuS Rosenberg anknüpfen kann und welche Spieler zur Verfügung stehen.

TSG Weiherhammer       DJK Ursensollen
(hfz) Nach guten 20 Minuten in Freudenberg folgten 70 miserable. TSG-Trainer Tobias Heindl: "Wir können von Glück reden, dass wir nicht noch schlimmer unter die Räder gekommen sind." Im ersten Heimspiel gegen Ursensollen sollen die Punkte zu Hause bleiben. Am Sonntag geht die Reise zum derzeitigen Tabellenführer SVL Traßlberg. Bis auf Schießl steht der komplette Kader zur Verfügung.

Inter Amberg       SV Freudenberg
(hfz) Zum zweiten Heimspiel der Saison erwartet der SV Inter Bergsteig den Sportverein aus Freudenberg. Die Inter-Elf will nach einem schwachen Auswärtsspiel in Luhe für Wiedergutmachung sorgen. Aufgrund der miserable Chancenverwertung wurden drei Punkte verschenkt. Gegen den Aufstiegsfavoriten SVF will die Inter-Truppe ihr wahres Gesicht zeigen. Trainer Andreas Scheler erwartet nach der ungeplanten Auswärtsniederlage eine Trotzreaktion seiner Mannen. Der SVF sammelte durch ein 7:1 gegen Weiherhammer mächtig Selbstbewusstsein, sollte sich aber gegen die Heimelf nicht zu sicher fühlen. "Das wird ein heißer Tanz", verspricht Scheler.

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