21.04.2010 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Kreisverbände der Jungen Union tagen gemeinsam - Nicht das letzte Treffen Stadtgraben war kein Hindernis

von Autor SSIProfil

"Schön, dass die Amberg-Sulzbacher den Weg über den Stadtgraben gefunden haben", frotzelte Stadtrat Stefan Ott bei der ersten gemeinsamen Sitzung der beiden Kreisverbände der Jungen Union in diesem Jahr. Dabei waren es die Amberger, die ihre Nachbarn mal wieder zu einem Treffen eingeladen hatten.

An einem Strang

Damit hat die JU die gute Tradition wiederbelebt, Grenzen in der Politik gar nicht erst entstehen zu lassen. "Viele junge Menschen leben im Landkreis, gehen aber in Amberg zur Schule oder in die Arbeit", verdeutlichte der Amberg-Sulzbacher Kreisvorsitzende Stephan Meyer. "Sie denken keine Sekunde darüber nach, dass sie dabei die Kommune wechseln." Auch seine Amberger Amtskollegin Kathrin Seidl pflichtete bei: "In den vergangenen Jahren hat die Junge Union immer gemeinsam an einem politischen Strang gezogen. Damit setzen wir auch ein Zeichen für eine gemeinsame Politik zwischen Stadt und Landkreis."

Bei der gemeinsamen Sitzung im Gasthaus Schießl merkten die Jungpolitiker schnell, dass es viel Berührungspunkte gibt. Das zeige etwa die gemeinsame Beratung des Amberger Oberbürgermeisters Wolfgang Dandorfer mit seinen Bürgermeisterkollegen aus Kümmersbruck (Richard Gaßner) und Freudenberg (Norbert Probst), wenn es um Windenergie in unserer Region gehe, merkte Bernhard Frohnhöfer, stellvertretender Kreisvorsitzender aus Amberg-Sulzbach, an. Die Amberger Stadträtin Gabriele Birner ergänzte: "Auch wirtschaftlich gibt es mehr verbindende Elemente, als trennende. Die Stadt Amberg und die Gemeinde Ursensollen arbeiten derzeit beispielsweise mit Hochdruck an einem gemeinsamen Gewerbegebiet."

Bald Wiederholung

Für die beiden Kreisverbände wird es nicht die letzte gemeinsame Sitzung in diesem Jahr gewesen sein. Wenn es zeitlich möglich ist, soll es nach dem gemeinsamen Bowlingturnier im vergangenen Jahr auch wieder eine verbandsübergreifende Veranstaltung geben, bei der die Politik mal nicht im Vordergrund steht - falls die Amberg-Sulzbacher den Weg über den Stadtgraben erneut finden.

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.