Krügel-Markt bietet Tonwaren und Steinzeug aller Art - Fast ausschließlich Unikate
Jedes Stück ein echtes Hand-Werk

Keramik- und Tonwaren waren die Stars des Wochenendes beim Krügelmarkt. Sie zogen alle Blicke auf sich. Bild: Huber
(räd) "Gott sei Dank ist es trocken geblieben", sagt Eva-Maria Frank. Die Keramikmeisterin aus Stulln (Landkreis Schwandorf) war heuer zum dritten Mal auf dem Amberger Krügelmarkt mit einem Stand vertreten. Das Wetter meinte es heuer nicht gerade gut mit den Fieranten. Kalter Wind fegte über den Malteserplatz hinweg; die Sonne ließ sich nicht blicken. Trotzdem strömten am Samstag und Sonntag die Besucher massenweise auf den Markt.

Frank ist "sehr zufrieden" mit dem Geschäft. "Es wird immer besser." Sie habe mittlerweile sogar einige Stammkunden für sich gewinnen können. "Schönes im Alltag" bietet Frank ihren Kunden an - in erster Linie Gebrauchskeramik aus Steinzeuge, wie etwa Tassen. Wie bei den meisten anderen Anbietern auf dem Krügelmarkt handelt es sich bei ihren Produkten um Unikate, die in Handarbeit hergestellt werden. "Es wird nie irgendetwas gleich." Etwa eine halbe Stunde dauert die Herstellung einer Tasse vom Formen bis zum Bemalen. Danach folgt der achtstündige Brennvorgang bei 1240 Grad.
Nicht ganz so zufrieden ist Thomas Henle aus Randersacker bei Würzburg. "Es könnte besser sein", erklärt er. Aber vielleicht liege es auch daran, dass er neu auf dem Krügelmarkt ist. Henle hat sich auf sogenannte Irdenware spezialisiert, die bei niedrigeren Temperaturen von etwa 1060 Grad gebrannt wird. Dadurch bekommt sie eine gelbliche und bräunliche Farbe.

Auch Mittelaltergeschirr hat Henle im Sortiment. Seine Gefäße hatten sogar schon Filmauftritte, berichtet er. Becher seien zum Beispiel im Film "Die drei Musketiere" als Requisiten zum Einsatz gekommen.
1 Kommentar
Angela Buchfelder aus Grafenwöhr | 15.03.2017 | 08:21  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.