Langsam mit dem Lachen
Glosse

Beim Aufprall auf die Windschutzscheibe zog sich der Streckenposten mindestens eine schwere Platzwunde zu. Bild: gf
Wie bitte? Weltlachtag? Ist ja lachhaft! Der ist sicher für die anderen. Wir Deutschen haben nichts zu lachen, wir Oberpfälzer schon zweimal nicht. Außerdem erkennt man am Lachen den Narren, weiß ja jedes Kind. Und gesund und glücklich soll es jetzt auch noch machen? Einbildung ist doch auch eine Bildung! Wer mit einem Dauer-Grfrieß durch die Gegend zieht, braucht sich immerhin nicht ständig schief anschauen zu lassen, fällt nicht auf - die beste Voraussetzung für ein sorgenfreies Leben. Weltlachtag? Dass ich nicht lache!

Im Blickpunkt

Slalom: BMW erfasst Streckenposten

Lengenloh. (gfr) So haben sich die Verantwortlichen des Neuen Automobil-Clubs Amberg im NAVC das Ende des Automobil-Slaloms auf der Straße zwischen Lengenloh und Atzlricht am Sonntag nicht vorgestellt: Ein 24-jähriger BMW-Fahrer aus dem Fränkischen hatte etwa auf halbem Weg einen Pylon zur Seite geschleudert, den ein 50-jähriger Streckenposten wieder auf seine Markierung zurückstellte. Der Mann hatte den Parcours bereits verlassen, war auf dem Weg zu seinem Platz, als der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verlor, vom Kurs abkam und den Posten erfasste. Dabei prallte der Sportfunktionär mit dem Kopf auf die Windschutzscheibe und zog sich mindestens eine schwere Platzwunde zu. Über weitere Verletzungen lagen noch keine Erkenntnisse vor. Das Opfer wurde von Ersthelfern der Bergwacht versorgt und vom Roten Kreuz ins Klinikum St. Marien gebracht. Sportkommissar und Rennleitung beschlossen sofort nach dem Vorfall, die Veranstaltung abzubrechen.

CSU spricht von Schmutzkampagne

Amberg. (kan) Gleich mit drei gemeinsamen Pressemitteilungen zu den Vorgängen um die Bürgerspitalstiftung warteten am späten Sonntagnachmittag der Kreisverband Amberg und die Stadtratsfraktion der CSU auf. Darin heißt es unter anderem, dass die "haltlosen Vorwürfe" gegen Stadtkämmerer und Stiftungsreferent eine "Schmutzkampagne" gewesen seien. Die dafür Verantwortlichen von SPD, ÖDP, Freien Wählern und Grünen sollten sich bei den von ihnen "diffamierten" Beamten entschuldigen. Ausführlicher Bericht in der Dienstagsausgabe.
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