20.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Malteser Hilfsdienst unterstützt seit 20 Jahren Kinderheim in Auschwitz Freundschaft ist das Wichtigste

Über die von Martin Preuß (rechts) im Beisein von Karl Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (Mitte) und dessen Gattin Maria-Assunta (Zweite von links) übergebene Geldspende freuten sich Marta Marszalek, Präsidentin der Stiftung "Näher am Menschen", und der frühere Stadtpräsident von Auschwitz, Janusz Marszalek, Gründer des Kinderdorfes. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Seit nunmehr zwei Jahrzehnten unterstützt der Malteser Hilfsdienst der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach das Kinderdorf Dr. Janusz Korczak im südpolnischen Oswiecim (Auschwitz).

Das hatte an Mariä Himmelfahrt anlässlich seines 20-jährigen Bestehens Repräsentanten des kirchlichen und öffentlichen Lebens, langjährige Förderer und Freunde sowie die bereits den Kinderdorffamilien entwachsenen Kinder und ehemalige Mütter zu einem Festakt nach Rajsko eingeladen.

Aus Amberg war der örtliche MHD-Auslandsreferent und Bürgermeister Martin Preuß nach Polen gereist, um gemeinsam mit den internationalen Ehrengästen - unter ihnen der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende des Malteser Hilfsdienstes, Karl Prinz zu Löwenstein, zum Jubiläum zu gratulieren und den Verantwortlichen der Kinderdorfstiftung "Näher am Menschen" eine Geldspende zu überreichen.

6666 Euro übergeben

Dies tat er im Auftrag des Amberger Kreisbeauftragten Carsten-Armin Jakimowicz in Form eines "Kunstwerks", das von zahlreichen Wohltätern ausgestaltet wurde. 6666 Euro waren zusammen gekommen, die - sorgfältig in einen Bilderrahmen drapiert - von der Präsidentin der Kinderdorfstiftung, Marta Marszalek, zusammen mit Ehemann Janusz, dem früheren Stadtpräsidenten und Kinderdorf-Gründer, dankend entgegengenommen wurden.

Preuß erinnerte daran, dass "dieses soziale Werk" von den Amberger-Sulzbacher Maltesern seit seiner Inbetriebnahme monetär und materiell unterstützt wird; immer wieder sei die Kinderdorfstiftung in der Vergangenheit Anlaufstelle für Lebensmittel, Körperpflegeprodukte, Waschmittel, Textilien, Hygieneartikel und Spielsachen gewesen.

Das Wichtigste jedoch seien die unverzichtbaren Kontakte, die zahlreichen Begegnungen und die im Laufe der Jahre gewachsenen Freundschaften.

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