Mehrere Tausend Menschen strömen an Sonntag wieder an den Schießstätteweg und feiern mit
Feuer und Flamme fürs Wachfest

Wenn das Spielzeug echt ist, ist der Spaß gleich umso größer.
Die fast schon obligatorische Auto-Segnung gab es diesmal nicht beim Wachfest der Feuerwehr. Braucht der Fuhrpark vielleicht gar keine Auffrischung mehr? Doch, "eigentlich schon", betonte Stadtbrandrat Bernhard Strobl. Heuer aber sei die Stadtteil-Wehr Karmensölden an der Reihe, sie bekomme voraussichtlich im August ein neues Staffel-Löschfahrzeug für rund 150 000 Euro.

Über 25 Kfz verfügt die Amberger Feuerwehr, jedes davon habe eine durchschnittliche Lebensdauer von 25 Jahren. Bedeutet: Einmal pro Jahr sei ein Wechsel fällig.

Beim gestrigen Wachfest, dem 33. übrigens, stand die rot lackierte Flotte am Schießstätteweg in Reih und Glied und erntete vor allem von den jüngsten Besuchern bewundernde Blicke. Strobl fand den Sonntag "wettertechnisch traumhaft". Und so dürften es am Ende mehrere Tausend Menschen gewesen sein, die sich Essen und Trinken schmecken ließen, der Pirker Blechmusi zuhörten oder vor dem Teleskop-Gelenkmast Schlange standen, um im Korb 32 Meter in die Höhe zu fahren.

"Die Leute sind da seit in der Früh um zehn, seitdem brummt die Geschichte", zeigte sich der Feuerwehr-Chef überaus zufrieden. Ungefähr 100 Helfer - Aktive, Passive, Ehefrauen und Freundinnen - sorgten für einen reibungslosen Ablauf und stemmten die Gastronomie wie gehabt komplett in Eigenregie.
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