Modellsportwagen pfeifen mit 90 Stundenkilometern beim Tamiya-Euro-Cup über die Strecke bei ...
Fast gespenstische Stille beim Rennen

Die Sieger der A- und B-Finals des Wertungslaufs zum Tamiya Euro-Cup 2013 auf dem Mini-Speedway in Aztlricht (von links): Robert Reber, Dieter Lehnerer, Dominik Reile, Eric Hummel, Matthias Kotte, Nico Kühn, Christian Donath, Romana Mielke, Markus Fritz sowie Rennleiter Markus Gross, MRSC-Vorsitzender Armin Franz und Rennleiter Markus Wittmann. Bild: gf
Seit gut 20 Jahren kämpfen die Fahrer von Modell-Rennsportwagen um den alljährlich von dem Modellrennwagenhersteller Dickie-Tamiya ausgeschriebenen und auf Tamiya-Fahrzeuge beschränkten Tamiya-Euro-Cup.

Etwa 25 Rennen sind über ganz Deutschland verteilt, wobei mindestens sieben Wettbewerbe gefahren werden müssen, um überhaupt gewertet zu werden. Wer es schaffen sollte, bei allen Rennen zu starten, kann sein Punktekonto kräftig auffüllen, da die schlechtesten Ergebnisse als Streichläufe nicht gewertet werden. 85 Starter traten mir ihren batteriebetriebenen Flitzern im Maßstab 1:10 auf dem Mini-Speedway des Modellrennsport-Clubs (MRSC) an, um sich über Trainings- und Qualifikationsrunden in die Finalrennen vorzukämpfen. Lediglich die Gruppe F 104, in der die Fahrzeuge wie kleine Formel-1-Boliden aussehen, haben nur Heckantrieb. Alle anderen Gruppen mit Tourenwagenchassis fahren mit permanentem Allradantrieb. Immer leichter sind die Modellrennwagen konstruiert, und immer leistungsfähiger werden die Lipolimär-Akkus und bringen die Flitzer auf der Geraden auf gut 90 Stundenkilometer, aber vor der nächsten Kurve heißt es schon wieder ordentlich runter bremsen, sonst ist ein mehrfacher Überschlag unausweichlich.
Nahezu gespenstische Stille herrschte auf der Rennbahn nahe Atzlicht, denn bei den Elektromodellen übertönt das Schnurren der Schaumstoffpneus durchaus das Geräusch des Elektromotors. Bereits am ersten Tag konnten die Rennfahrer mit ihren kleinen Boliden trainieren und die Fahrzeuge auf den Mini-Speedway abstimmen, bevor es über die Vorläufe in die Finalrennen ging.

Von den MRSC-Fahrern stach Nico Kühn heraus, der das B-Finale der Klasse Euro-TW und die Klasse Top-Stock gewann. MRSC-Fahrer Dieter Lehner siegte beim B-Finale der Klasse Gentleman, und in der Klasse Euro-TW wurden Michael Grad und Dennis Schubert Dritter und Vierter, Dominic Kühn Zweiter im B-Finale.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.