Ob Krippe, Kindergarten oder für Schulkinder: Betreuungsangebote ab sofort im Internet
Alle freien Plätze auf einen Blick

So sieht sie aus, die neue Seite, auf der alle interessierten Eltern erfahren, wo es im Stadtgebiet noch Kinderbetreuungsplätze gibt. Screenshot: Huber
Geboren wurde die Idee in der Jungen Union. Kreisvorsitzende Kathrin Fischer und Stadträtin Gabriele Donhauser hatten den Einfall, auf der Internetseite der Stadt eine Übersicht zu installieren, die Eltern einen raschen Überblick über das vorhandene Kinderbetreuungsangebot ermöglicht. Jetzt wurde die neue Platz-Börse auf www.amberg.de freigeschaltet.

Im Beisein von OB Wolfgang Dandorfer, der beiden Initiatorinnen, Jugendamtsleiter Richard Donhauser und Kerstin Bauer von der Koordinierenden Kinderschutzstelle wurde das neue Angebot vorgestellt. Es ist in der Rubrik "Leben in Amberg" entweder direkt über ein Banner oder durch ein Anklicken des Punktes "Kindertagesstätten" erreichbar.

Angaben tagesaktuell

In Zusammenarbeit mit der städtischen IT-Abteilung ist eine Plattform entstanden, die benutzerfreundlich, übersichtlich und informativ gestaltet wurde. Dazu wurden alle bereits vorhandenen und geplanten Kinderbetreuungseinrichtungen in einer Aufstellung zusammengefasst.
Jeweils auf Grün, Gelb oder Rot gestellte Ampeln geben an, wie die Chancen stehen, hier noch einen Platz für sein Kind zu ergattern. Die Angaben sind tagesaktuell, wobei die Einrichtungen selbst die Verantwortung für die Aktualisierung der Eingabe tragen. Auch wurde in der Übersicht eine Aufteilung in Krippenplätze für Kinder bis zu drei Jahren sowie in Kindergartenplätzen für über Dreijährige und für Hortbetreuung vorgenommen. Zusätzlich wurde nach dem Betreuungszeitraum, aufgeteilt in das aktuelle und das nächste Kindergartenjahr, unterschieden, so dass Eltern sofort erfahren, wo es sich lohnt, noch eine Bewerbung abzugeben.

Entlastung des Jugendamts

Die Einrichtungen wurden mit der Seite auf der städtischen Homepage verlinkt, auf der sie nochmals mit ihren sämtlichen Informationen zu finden sind. Von dort aus wiederum gelangt der Nutzer direkt auf die Internetauftritte der einzelnen Anbieter. Die Börse stellt nach Ansicht von OB Wolfgang Dandorfer nicht nur einen ausgezeichneten Service für die Eltern und Erziehungsberechtigten dar. Sie bedeute auch eine Entlastung für das Jugendamt und die einzelnen Kindertagesstätten, die bislang meist telefonisch wegen der Betreuungsplätze angefragt wurden.
Kerstin Bauer machte aber darauf aufmerksam, dass die Börse so, wie sie jetzt im Internet zu finden ist, nur ein Anfang sein soll, der jederzeit eine Anpassung oder Ergänzung erfahren kann. "Wir sind daher auch stets offen für Anregungen und Wünsche vonseiten der Nutzer und freuen uns, wenn neue Ideen an uns herangetragen werden", sagte die für die "frühen Hilfen" zuständige Sozialpädagogin im Jugendamt.
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