Saisonaufschwung am Arbeitsmarkt im Frühling
Deutlich belebt

Amberg. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf setzte sich der frühjahrsbedingte Saisonaufschwung verstärkt fort. Die Bauwirtschaft sowie witterungsabhängige Außenbranchen haben einen Großteil der vorübergehend freigesetzten Mitarbeiter nach Ostern wieder auf ihre Arbeitsplätze zurückgerufen.

Von März auf April ging die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf, das heißt in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Schwandorf und Cham sowie in der kreisfreien Stadt Amberg, um rund 1990 arbeitslos gemeldete Arbeitnehmer oder 18,5 Prozent zurück. Im Vergleich zum April des vergangenen Jahres liegt die Arbeitslosigkeit im Gesamtbezirk um 1080 Personen, bzw. 14,1 Prozent, höher.

In der Stadt Amberg sind bis April 450 Ausbildungsstellen zur Besetzung gemeldet worden, das waren 19 Stellen oder 4,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Demgegenüber beträgt die Zahl der gemeldeten Bewerber 227, das waren 44 Bewerber, bzw. 16,2 Prozent, weniger als im Vorjahr.
Im Bezirk der Arbeitsagentur Amberg hat sich die Arbeitslosigkeit von März auf April merklich verringert, und zwar um rund 230 Personen oder 8,4 Prozent. Mitte April waren im Amberger Geschäftsstellenbezirk rund 2440 Personen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr gab es rund 260 Personen, bzw. zwölf Prozent, mehr Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote ging von 4,8 Prozent im März auf 4,4 Prozent im April zurück. Im April des vergangenen Jahres lag die Quote bei 3,9 Prozent.

Im Lauf des Berichtsmonats konnten rund 920 Arbeitnehmer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 40 Personen mehr als im März. Im Gegenzug meldeten sich rund 690 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos.

"In der Amberger Region führte der arbeitsmarktbelebende Frühjahrsschwung in der Bauwirtschaft und in witterungsabhängigen Wirtschaftszweigen zu einem merklichen Rückgang der Arbeitslosigkeit binnen Monatsfrist", sagte der Leiter der Arbeitsagentur, Franz Elsner.

Im übrigen gewerblichen Bereich werden qualifizierte und leistungsfähige Facharbeiter weiterhin kräftig nachgefragt. Besonders bestehen, wie bereits in den Vormonaten, für Fachkräfte mit Berufserfahrung in den Metall- und Elektrobereichen sehr gute Beschäftigungschancen. Einstellungsbereit für Fachkräfte zeigt sich das Bau- und Baunebengewerbe. Hier besteht Bedarf besonders an Malern, Elektrikern und Zimmermännern.

Unangefochtener Spitzenreiter bei den von der Zeitarbeitsbranche nachgefragten Berufen ist und bleibt der Elektriker. Ähnlich verhält es sich bei den immer wieder gesuchten Metall-Facharbeitern.
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