05.09.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

SpVgg SV Weiden will Würzburg-Niederlage vergessen machen - Leichte Aufgaben für ... Schnell zurück in die Spur

von Redaktion OnetzProfil

Hof gegen Amberg - dieses Duell gab es zuletzt vor knapp 20 Jahren. Im Oktober 1994 gewann in der Fußball-Bayernliga der 1. FC Amberg im Stadion "Grüne Au" mit 2:1, das Rückspiel mit 3:0.

"Hof ist sicherlich Favorit", sagt Ambergs Trainer Timo Rost vor der heutigen Partie (17.45 Uhr) des elften Spieltages in der Bayernliga Nord. "Der Kader hat auf alle Fälle Regionalliga-Format." Der Absteiger um den neuen Trainer Faruk Maloku (vom SV Etzenricht) ist seit fünf Spielen ungeschlagen (drei Siege, zwei Unentschieden) und fühlt sich bestens gerüstet für diese Partie. Aber auch die Oberpfälzer sind laut Rost auf dem richtigen Weg und werden sich nicht kampflos ergeben. Fünf Mal in Folge verließ der Tabellendritte SpVgg SV Weiden als Sieger den Platz, doch vor Wochenfrist erwischte es die Oberpfälzer. Durch die 0:1-Niederlage beim Würzburger FV verpassten sie den Sprung an die Tabellenspitze. Die Enttäuschung hält sich aber vermutlich in Grenzen, denn die Truppe von Trainer Christian Stadler spielt bisher eine tolle Runde.

Unbequemer Gegner

Nun gilt es, in die Erfolgsspur zurückzukehren. Allerdings gastiert mit dem Tabellenneunten SV Erlenbach ein äußerst unbequemer Gegner am Wasserwerk. In der vergangenen Saison mühten sich die Schwarz-Blauen zu einem knappen 1:0-Sieg, in Erlenbach unterlagen sie mit 0:2. Von der Tatsache, dass die Unterfranken auswärts noch ohne Sieg sind, sollten sich die SpVgg-SV-Kicker nicht blenden lassen.

Bei der in argen Nöten steckenden DJK Ammerthal zogen die Verantwortlichen vergangene Woche die Reißleine und trennten sich von Trainer Andreas Speer. Unter der Regie von Interimscoach Willi Haller gelang ein 1:0-Sieg in Aubstadt. Inzwischen ist mit Markus Mühling ein Nachfolger für Speer gefunden worden. Und auch auf dem Transfermarkt hat die DJK zugeschlagen. Ex-Profi Michal Pospisil feierte mit seinem Siegtor in Aubstadt ein glänzendes Debüt. Damit dieser Auswärtserfolg an Wert gewinnt, muss gegen den Würzburger FV unbedingt nachgelegt werden. Eine Nullnummer wie in der Vorsaison bringt die Ammerthaler nicht weiter. Die zweite Garnitur des SSV Jahn Regensburg will ihre Heimbilanz von drei Siegen, aber auch zwei Niederlagen, gegen Alemannia Haibach unbedingt aufbessern. Aber Vorsicht: Die Gäste verloren auswärts erst einmal. Je zwei Siege und Unentschieden sollten Warnung genug sein.

Auswärts ohne Sieg

Über Punkteteilungen kamen Spitzenreiter SpVgg Jahn Forchheim und der Tabellenzweite Viktoria Aschaffenburg am vergangenen Wochenende nicht hinaus. Beide haben am elften Spieltag Heimrecht und vermeintlich einfache Aufgaben: Forchheim empfängt den FSV Erlangen-Bruck, die Viktoria den auswärts noch sieglosen VfL Frohnlach.

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