Stadt beantragt "Startgeld Netz" - Förderung 590 000 Euro
Schnelles Internet: Jahr 2016 im Visier

Her mit dem schnellen Internet. Laut OB Michael Cerny hängt bis jetzt rund die Hälfte der Amberger Haushalte am Glasfasernetz. Ziel sei es, "Glasfasern auch an den letzten Schaltkasten ranzubringen". Bild: dpa
Das bayerische Breitbandzentrum Amberg bekommt an diesem Mittwoch Post von der Stadt Amberg - nicht auf elektronischem, sondern auf herkömmlichem Wege. In seinem Briefkasten wird heute der Antrag für das "Startgeld Netz" landen. Oberbürgermeister Michael Cerny hat ihn gestern unterschrieben. Damit ist die Kommune offiziell in das Förderprogramm eingestiegen. Wie bereits bekanntgegeben, beträgt der neue Höchstbetrag, den sie erwarten darf, 590 000 Euro.

Ziel des OB ist eine 100-prozentige Versorgung Ambergs mit dem schnellen Internet. "Der aktuelle Zeitplan geht davon aus, dass dies bis Ende 2016 erreicht werden könnte", ergänzte die Pressesprecherin der Stadt, Susanne Schwab, auf AZ-Nachfrage. Dabei hob sie auch hervor: "Außerdem wird an den Rändern eine enge Abstimmung mit den Partnergemeinden gesucht, um zu gemeinsamen und damit wirtschaftlicheren Lösungen zu gelangen."

1,8 Millionen Euro würde die 100-Prozent-Lösung laut Cerny kosten - "wenn wir alles selber machen müssen". Die Stadt werde deshalb versuchen, die großen Anbieter mit ins Boot zu holen - Stichwort "eigengetriebener Ausbau".
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