Stadtjugendring bestätigt Vorsitzenden im Amt - Ideenwettbewerb für kinderfreundliche Stadt
Pongratz macht noch zwei Jahre

Der neue Vorstand des Stadtjugendrings (von links): Oswald Jäger, Florian Lang, Christoph Tresch, Hildegard Helm-Fischer, Christoph Hollweck, Birgit Rupprecht, Vorsitzender Dr. Horst Pongratz und Sven Fischer. Bild: Huber

Von so einem Wahlergebnis konnten sie selbst in der DDR träumen: Mit 27 von 25 möglichen Stimmen wählten die Delegierten jetzt Dr. Horst Pongratz wieder zum Vorsitzenden des Stadtjugendrings. Der Irrtum wurde natürlich schnell bemerkt und auf eine Zustimmungsquote von 100 Prozent korrigiert. Das Ergebnis bleibt: Pongratz ist alter und neuer Vorsitzender des SJR.

Wann immer sich der Stadtjugendring zu seiner Herbst- oder Frühjahrsversammlung trifft, geht es ums liebe Geld. Das war auch am Mittwochabend im Lehrsaal der Feuerwache so. Hatte doch der Stadtrat den Antrag des SJR auf einen höheren Zuschuss für dessen Arbeit abgelehnt - mit Hinweis auf die allgemeinen Sparmaßnahmen. Ein Argument, das Dr. Horst Pongratz so nicht verstehen wollte: Schließlich ging es um die in seinen Augen vergleichsweise geringe Summe von 1900 Euro.

"Die fallen im Ausschuss hinten runter", so beklagte sich Pongratz. Auf der anderen Seite würden im Etat aber munter fünf- und sechsstellige Summen hin- und hergeschoben. Seine Konsequenz: "Entweder ich doppel das nächste Mal einfach auf oder ich geh' gleich in den sechsstelligen Bereich." Natürlich schmerze den SJR der nicht gewährte Mehrbetrag, sagte Bürgermeister Rudolf Maier in seinem Grußwort. "Aber wir wissen schon, was wir am Stadtjugendring haben."

Maier freute sich vor allem darüber, dass das Vereinsheim-Problem der Stoapfälzer jetzt erstmal gelöst worden ist. Und dass der jetzt gefundene Standort für das Beachvolleyball-Feld direkt neben dem Jugendzentrum wohl ideal sei. Selbiges wird übrigens am 7. Juni auch offiziell mit einem Turnier des Stadtjugendrings eröffnet. Seine Schatten wirft auch jetzt schon das große bayerische Jugendarbeitsfest, das 2014 in Amberg stattfinden wird und das die gesamte Fußgängerzone sowie den Marktplatz einbezieht.
Für das Altstadtfest in diesem Jahr hat der SJR zwar wieder den Bereich im Stadtgraben unterhalb des Rossini zur Verfügung, wird diesen aber nicht selbst bewirtschaften. Vereine, die sich hier präsentieren wollen, können das tun. Ansonsten steht auf dem Jahresprogramm für 2013 auch das Ziel, die Zuschüsse, welche die Stadt über den SJR an die angeschlossenen Vereine ausreicht, anzuheben sowie die eigene finanzielle Situation zu verbessern.

Geplant ist auch ein Ideenwettbewerb, wie die Stadt Amberg noch kinder- und jugendfreundlicher gestaltet werden kann.
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