Technologietransfer Thema beim Ethik-Forum an HAW
Technik gegen Armut?

Wann immer Technologien in andere Regionen und Kulturkreise exportiert werden, stellen sich neben den technischen zugleich auch gesellschaftsrelevante Fragen nach der Akzeptanz, Handhabbarkeit und dem tatsächlichen Nutzen für das Leben der dortigen Bevölkerung. "Technik gegen Armut? Technologietransfer und kulturelle Barrieren", lautet deshalb der Titel des elften Ethik-Forums an der Hochschule Amberg-Weiden am Mittwoch um 19.30 Uhr.

Dr. Dirk Aßmann von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wird dabei praxiserprobte Kriterien zur Bewertung ökologisch und sozial verantworteter Transfermaßnahmen vorstellen. Vertreter der Studierendengruppe Global Village wollen anschließend zusammen mit der Vereinigung Technik ohne Grenzen und Professor Dr. Magnus Jaeger von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen die Kriterien einer sinnvollen Entwicklungszusammenarbeit im Bereich des Technologietransfers kritisch beleuchten. Moderiert wird der Abend von Dr. Burkhard Berninger, Professor für Recycling, Abfalltechnik und Umweltmanagement.
Das Ethik-Forum möchte Denkanstöße zu Fragen der Zeit geben - und zur Diskussion anregen. Es ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der HAW mit dem Caritasverband Amberg-Sulzbach, der Katholischen Erwachsenenbildung und dem Evangelischen Bildungswerk in der Region sowie der Studierendenseelsorge und der Amberger Zeitung. Erstmals ist es auch Teil der Bayerischen Klimawoche und in die landesweite Ringvorlesung "Verantwortung leben" des Philologenverbandes integriert. Es beginnt um 19.30 Uhr im Siemens-Innovatorium (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) und ist öffentlich. Der Eintritt ist wie immer frei.
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