30.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Turm-Splitter

von Redaktion OnetzProfil

Gerüstbau wächst weiter

Parallel zur Turmsanierung laufen in den nächsten Monaten auch die Renovierungsarbeiten an der Fassade des Kirchenschiffes. "Im nächsten Sommer wird die Basilika dann auch rundherum eingerüstet sein", erklärt Architektin Carola Setz. Ausgebessert werden nicht nur Sandstein-Quader und -Ornamente, sondern auch die wertvollen Buntglasfenster. "Bis das komplette Gerüst wieder weg ist, wird es 2017 werden", sagt Setz.

Fast so hoch wie der Dom

Mit seiner Höhe von 92 Metern gehört der Turm der Martinskirche zu den kirchlichen Wolkenkratzern Bayerns. Die Zwillingstürme der Münchner Frauenkirche ragen 98 Meter in den Himmel. Etwas höher reichen die Spitzen des Regensburger Domes mit 104 Metern. Unangefochten an der Spitze liegt der Turm der Martinskirche in Landshut. Er gilt mit 130,6 Metern als der höchste im Land.

Inschrift von 1838

Er hat ganze Arbeit geleistet: Das Gelenk, in dem sich die Wetterfahne auf dem Martinsturm nach dem Wind ausrichtet, funktioniert noch immer wie geschmiert. Eine Gravur gibt in 92 Metern Höhe einen Hinweis auf den Mann, der diese Meisterarbeit erledigt hat: Der Name Leonhard Graf und die Jahreszahl 1838 sind in einen Ring gestanzt, der sich um das Rohr spannt, das die Fahne hält. (upl)

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