Umbau: Fielmann für 300 000 Euro neu
Wirtschaftsnotizen

Amberg.(ath) Etliche Bürger haben sich in den vergangenen acht Wochen mitunter etwas gewundert: Ist Fielmann auf den Roßmarkt umgezogen, der ja jüngst komplett saniert wurde und mit einigen neuen Läden glänzt? Antwort: Nein, die Unterbringung dort im ehemaligen Schlecker-Drogeriemarkt war nur vorübergehend während der Umbauzeit des angestammten Geschäftssitzes in der Georgenstraße 22. Dorthin ist die Amberger Fielmann-Niederlassung jetzt zurückgekehrt, hat gestern offiziell Wiedereröffnung gefeiert. Das geschah mit einer Live-Band vor der Tür und einigen Aktionen für Kunden und Passanten in der Innenstadt.

Der Umbau ist "nicht zwingend modisch, aber modern" geworden, freute sich Matthias Pilz, Regionalleiter der Optiker-Kette für Bayern-Nord. Er folgt damit dem einheitlichen Konzept aller Filialen, die in jüngerer Zeit diese Renovierung erfahren haben. Nach knapp 15 Jahren in Amberg an dieser Stelle sei diese zeitgemäße und "hochwertige" Anpassung nötig gewesen. Immerhin rund 300 000 Euro hat die Firmenkette laut Pilz in den neuen Auftritt in der Georgenstraße investiert. Die Verkaufsfläche mit 83 Quadratmetern plus einer hauseigenen Werkstatt im Obergeschoss ist zwar gleich geblieben. Aber ein Bereich zu den Schaufenstern hin wurde geöffnet und hat nun Platz geschaffen für einen weiteren Beratungstisch zur Brillenanpassung. Sehtests finden jetzt in zwei Räumen mit hochmodernen Refraktionseinheiten statt.
Auch hier hat die Fielmann AG nach Pilz' Auskunft in neueste Technik investiert, ebenso in einige Geräte in ihrer Werkstatt. Rund 40 neue Brillen stellen die gelernten Augenoptiker hier täglich her - neben Reparaturen, wie die Amberger Niederlassungsleiterin Andrea Zitzmann stolz berichtete. Auf 14 Mitarbeiter vom Fach, darunter zwei Auszubildende und ab August ein dritter, kann sie zählen.

Gestern waren sogar Kollegen von einigen umliegenden Niederlassungen da, um den Andrang von Besuchern und Kunden in der umgebauten Filiale zu bewältigen. Darauf war Pilz ebenso stolz, der davon sprach, dass nicht nur in Amberg die Mitarbeiter (europaweit insgesamt rund 14 000) "wie in einer Familie" zusammenstehen und bei der täglichen Arbeit einander helfen würden.
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