"Verlust nicht zu ersetzen"

Der Offizier der US-Armee ist zwischenzeitlich in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt. Ohne ein wertvolles Erinnerungsstück, das abhanden kam, als ein zunächst unbekannter Täter in seine Privatwohnung am Malteserplatz einbrach und dort vornehmlich elektronische Geräte mitnahm.

"Ich habe alle meine Privatbilder verloren", beklagte der Mann in einem Brief, der jetzt dem Schöffengericht vorlag, als gegen den Dieb verhandelt wurde. Was den ranghohen Soldaten allerdings noch viel mehr schmerzte als alle nicht mehr vorhandenen Daten und Bilder: Unter der Beute befand sich ein goldener Ring, den Absolventen der West Point Academy im Staat New York, einer Eliteschule für US-Offiziere, nach ihrer Ausbildung überreicht bekommen.

Das Schmuckstück wurde in Regensburg verkauft. Es tauchte anschließend nicht mehr auf. "Ich verstehe gut, dass dieser Verlust nicht zu ersetzen ist", sagte Richter Markus Sand am Rande der Verhandlung. (hwo)
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