26.05.2004 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Verteidigung verlangt Ende des Verfahrens

von Autor HOUProfil

Im Prozess um den Wackersdorfer Bürgermeister Alfred Jäger, der zusammen mit einem Nabburger Landschaftsarchitekten seit Monaten unter Betrugsverdacht vor einer Strafkammer des Amberger Landgerichts steht, ist von Seiten der Verteidigung erneut ein sofortiger Verfahrensabbruch im Hinblick auf den Bürgermeister verlangt worden.

Die beiden Verteidiger Jägers, Peter Grau (Burglengenfeld) und Dr. Jan Bockemühl (Regensburg), stützen sich bei ihrem Begehren auf die Aussage eines Beamten vom "Kommunalen Prüfungsverband", der als Zeuge sagte, es gebe keinerlei Hinweise auf Manipulationen durch Alfred Jäger. Demgegenüber stellte der Prüfer eine Reihe von Betrugsversuchen durch den bisher in dem Prozess als Belastungszeuge auftretenden Gärtner Franz Sch. aus Burglengenfeld fest.

Völliges Unverständnis darüber, dass sich Franz Sch. nach seinen ebenso umfangreichen wie widersprüchlichen Vernehmungen noch immer auf freiem Fuß befinde, fügte die Verteidigung ihrem Verlangen auf sofortige Beendigung des Verfahrens gegen Jäger hinzu.

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