Verwaltung setzt auf umweltfreundlichen Strom
Stadt-Gebäude strahlen "öko"

Die Stadt stellt entsprechend dem einstimmigen Ratsbeschluss zu weiteren Maßnahmen zum Klimaschutz sämtliche Abnahmestellen auf den Ökostrom der Stadtwerke um. Rund sechs Millionen Kilowattstunden werden jährlich benötigt, um öffentliche Gebäude wie zum Beispiel Rathaus, Schulen, Betriebshof, Stadtbibliothek oder auch die Straßenbeleuchtung künftig umweltfreundlich mit Strom zu versorgen.

Das teilte die Verwaltung jetzt mit, die im Einsatz des regionalen Ökostroms einen weiteren Baustein zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts sieht. Sie rechnet mit einer Einsparung von rund 1812 Tonnen CO2 pro Jahr. Außer der Stadt haben nach ihrer Auskunft bereits zwei große Industriekunden auf den Tarif "AM ÖKO" gesetzt sowie einige private Haushalte. So seien es jährlich rund 9 Millionen Kilowattstunden Ökostrom, den die Stadtwerke an diese Verbraucher sowie an die öffentliche Verwaltung abgeben.

Er stammt aus eigener Erzeugung mittels hocheffizient arbeitender Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die eine der umweltfreundlichsten Formen der Wärme- und Stromerzeugung sind. "Circa 50 Prozent Kraft-Wärme-Kopplung leisten einen erheblichen Beitrag für den Klimaschutz aufgrund des hohen Wirkungsgrads von 90 Prozent", erläutern die Stadtwerke, die mindestens 50 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft aus Bayern (zertifiziert nach TÜV Süd) sowie keinerlei Atom- und Kohlestrom garantieren.

Sie sprechen von "wirksamem Umweltschutz durch hocheffizienten Umgang mit der Primärenergie" (Durchschnitts-Primärenergiefaktor 0,71 im Stadtwerke-Fernwärmenetz - Heizöl oder Kohle liegt dazu im Vergleich bei 1,1).
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