Volkssportverein vor 40 Jahren gegründet - Frauen und Männer der ersten Stunde geehrt
Wanderer auf dem richtigen Weg

Ehrungen standen bei der Versammlung des Wander- und Volkssportvereins ganz oben auf der Tagesordnung. Auf dem Bild vorne von links: Christine Fertsch, Johann Finkenzeller, Rita Schlaffer, Gründungsvorsitzender Alfons Lehmeier, Franziska Zinkl und Maria Winkler. Hinten von links: Vorsitzender Sigurd Schmidt, Erich Ehmer, Josef Hartung, Irmgard Hartung, Maria Herrmann, Josef Busch, Wolfgang Loch und Franz Kummertsteiner. Bild: gf
Der Wander- und Volkssportverein feierte am Samstag im "Bayerischen Brückel" sein 40-jähriges Bestehen. Dabei durfte ein Mann natürlich nicht fehlen: Gründungs- und Ehrenvorsitzender Alfons Lehmeier blickte in die Zeit auf die Anfänge der Volkswanderbewegung zurück. Diese sind in der Mitte der 60er Jahre zu finden.

Daraus formierten sich der Deutsche Volkssportverband, der Bezirk Nordostbayern sowie der hiesige Wander- und Volkssportverein. Lehmeier hatte sich damals rasch mit der aufstrebenden Sportart angefreundet und wollte Gleichgesinnte um sich scharen. Am 23. März 1973 war es soweit. 18 Wanderfreunde trafen sich in der Gaststätte Gall (Bayreuther Straße), gründeten den Verein und wählten.

Auf Anhieb 5400 Starter

Bereits im ersten Jahr gab es einen Volkswandertag, zu dem über 5400 Teilnehmer kamen. Der Startort war damals Ursulapoppenricht. Organisatorisch hatte keiner mit einem derartigen Ansturm gerechnet. Danach wurde eine dauerhafte Bleibe gesucht und 1975 auf einem Grundstück auf dem Erzberg gefunden.
Vorsitzender Sigurd Schmidt übernahm den restlichen Rückblick. Was mit dem Wandertag 1973 begann, wurde in den folgenden Jahren mit 40 Volkswandertagen, zwei Skiwanderungen und zwei Radtouren fortgeführt. Bei diesen Veranstaltungen hat der Verein laut Schmidt über 70 000 Wanderer betreut. Dies sei nur durch das Zusammenwirken und das Engagement der Mitglieder möglich gewesen. Auch die Unterhaltung und die Geselligkeit kommen nicht zu kurz. Die Sommerfeste, die Ende Juli stattfinden, sind ein Anlaufpunkt für viele Freunde und Gönner.

Zudem bietet der Verein Ausbuttern, Muttertagsfeier, Sonnwendfeier, Schinkenessen, Preisschafkopf, Karpfenessen, Picknick noch weitere gesellige Veranstaltungen an. Wanderfahrten und vereinsinterne Märsche komplettieren die Aktivitäten.

Pro Jahr 35 Veranstaltungen

Auch der Besuch der Wanderungen der Nachbarvereine zählt mit dazu. Die eigenen Versammlungen finden an jedem zweiten Freitag eines Monats statt. Pro Jahr gibt es laut Sigurd Schmidt etwa 35 Veranstaltungen. Der Vorsitzende gedachte auch der 54 verstorbenen Mitglieder. Im sozialen Bereich engagiert sich der Verein mit Spenden an Kindergärten.
Bezirksvorsitzender Franz Kummetsteiner überreichte im Namen des Deutschen Volkssportverbandes dem Verein eine Ehrenurkunde für das 40-jährige Bestehen. Vorsitzender Sigurd Schmidt erhielt die Verdienstplakette in Gold und die Jahreszahl 25 des Deutschen Volkssportverbandes mit Anstecknadel und Urkunde für seine mittlerweile 28-jährige Arbeit im Vorstand. Wolfgang Loch hat sich im Verein durch seine unermüdliche Mitarbeit hervorgehoben. Er bekam die Anerkennungsnadel in Gold des Volkssportverbandes mit der dazugehörenden Urkunde.

Rückblick in Bildern

Den Ehrungen schloss sich ein Rückblick in Bildern an, die Engelbert Mirbeth zeigte. Zudem wurden die Grußworte der Bergsteigergilde "Gipfelstürmer" verlesen.
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