12.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Vor 25 Jahren ___ Es stand in der Amberger Zeitung ___

von Redaktion OnetzProfil

Franziskaner liegen vorn

Erstmals dabei, hatten sich die blühenden Geranien der Franziskaner auf Anhieb auf einen Spitzenplatz "gerankt". Beim Blumenschmuck-Wettbewerb der Stadt 1989 wurde nämlich die Klosteranlage auf dem Mariahilfberg mit der Note "1 mit Stern" ausgezeichnet. Dieses Prädikat teilten sich die Mönche nur noch mit der Kreissparkasse und dem Anwesen von Konrad Nagler in Ammersricht. Insgesamt hatte die Jury in vier Tagen 300 Fenster, Balkone und Häuser bewertet und teilweise "ganz tolle Blütenpracht" ausgemacht.

Das elfte Schlemmerfestival

Keine Kosten und Mühen hatten der Amberger Fremdenverkehrsverein, der örtliche Hotel- und Gaststättenverband, die zehn Wirte und die Stadt gescheut, um die Schmankerlwochen im Oktober 1989 Einheimischen und Fremden schmackhaft zu machen. Die damals elfte Auflage des "Schmankerlfestivals" brachte nämlich nicht nur Köstlichkeiten aus aller Welt auf den Oberpfälzer Tisch, sondern lockte auch mit besonderen Preisen: Wer sämtliche zehn Lokale besucht hatte, konnte eine einwöchige Reise auf eine Insel gewinnen.

Dunkelziffer sehr hoch

Einen beachtlichen Anstieg der Drogenkriminalität schien es 1989 laut Oswald Ertl, dem damaligen Pressesprecher der örtlichen Polizeidirektion, in der Stadt und im Landkreis Amberg-Sulzbach gegeben zu haben. Alarm hatte Staatssekretär Peter Gauweiler geschlagen: Er nannte wenige Wochen zuvor besorgniserregende Zahlen. Denn während 1987 bayernweit noch 3,8 Kilogramm Heroin sichergestellt worden waren, schnellte diese Menge ein Jahr später bereits auf 103 Kilo hoch. Dabei sei natürlich die "Dunkelziffer" von Drogenmissbrauch, die in dieser Statistik nicht auftauchte, noch zu berücksichtigen.

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