Vor 25 Jahren
___ Es stand in der Amberger Zeitung ___

Kein Gedränge im Stadtpark

Gemessen an Großstädten oder Metropolen waren die Amberger schon 1989, was ihre Erholungsflächen betraf, außerordentlich gut dran. In einer Untersuchung der Monatszeitschrift "Öko-Test" unter dem Titel "Gedränge im Stadtpark" landete die Vilsstadt in der blauen und damit "grünfreundlichen Rubrik" auf dem 90. Platz.

Sie hatte damit sechs Pluspunkte mehr als Weiden ergattert. In 45 deutschen Städten dagegen herrschte "Platznot im Stadtpark" oder anders ausgedrückt: Es waren zu wenig Grün- und Erholungsflächen vorhanden. (juh)

Blechlawine wächst und wächst

Anders das Bild beim Straßenverkehr 1989: Stoßstange an Stoßstange schieben sich vor allem nachmittags zur Hauptverkehrszeit die Blechkarossen rund um die Altstadt, viele auch auf der Suche nach einem der damals etwa 1300 ausgewiesenen Parkplätze in Amberg. An dieser Situation wird sich vermutlich auch in den nächsten Jahren nicht viel ändern, lautete eine Prognose Mitte August vor einem Vierteljahrhundert. Denn die Zulassungszahlen schossen seinerzeit weiter in die Höhe. Statistisch gesehen war schon damals jeder zweite Amberger motorisiert. (juh)

Polizei fährt umweltfreundlich

Auch die Polizei leistete Ende der achtziger Jahre ihren Beitrag zum Umweltschutz: Von rund 130 Einsatzfahrzeugen, die der Fuhrpark der Polizeidirektion Amberg umfasste, waren im August 1989 90 Prozent mit einem geregelten Drei-Wege-Katalysator ausgerüstet. Bis auf fünf konnten alle mit bleifreiem Benzin gefahren werden. Dieses Quintett sollte aber auch in absehbarer Zeit ausgesondert werden, hieß es damals von der Direktion, natürlich sollte es ebenso schadstoffarmen Autos Platz machen. (juh)
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