Wandern als Wellness

Präsente gab es für die teilnehmerstärksten Vereine (von links): Vorsitzender Sigurd Schmidt, Heinrich Lobenhofer (Ensdorf) Alfons Dobmann (Grafenwöhr), Hans Augsberger (Ursensollen), Josef Birner (Hirschau), Grete Lades (Winkelhaid) und Oberbürgermeister Michael Cerny. Bilder: Hartl (3)

Eine gesunde Mischung aus Bewegung und Naturerlebnis - das tut jedem Körper gut. Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis, warum sich Volkswandertage noch so großen Zuspruchs erfreuen.

Der Wander- und Volkssportverein hat am Wochenende seine 45. Internationalen Volkswandertage ausgerichtet. Start und Ziel war an beiden Tagen die Volksschule in Ammersricht. Wanderwart Adolf Dietl hatte sich - wie in den vergangenen Jahren - sehr große Mühe mit der Auswahl der Strecken gemacht. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: drei Routen über 6, 10 und 15 Kilometer wurden angeboten.

Die Strecke teilt sich

Von Ammersricht ging es nach Südosten in Richtung Mariahilfberg. Am Langangerweg teilte sich der Weg zum ersten Mal. Die Kurzwanderer bogen nach 800 Meter in die ausgedehnten Waldbereiche in Richtung Oberammersrichter Weg ab und marschierten zurück zum Ausgangspunkt. Wer eine der längeren Strecken gewählt hatte, lief hinauf auf den Mariahilfberg und zur Verpflegungsstelle in Raigering. Die Zehn-Kilometer-Route führte durch den Wald zum Oberammersrichter Weg und zur Ammersrichter Schule.

Wer sich für die längste Distanz entschieden hatte, ging ins Industriegebiet Nord, um das Areal herum und ebenfalls wieder auf den Oberammersrichter Weg. Wer an IVV-Wanderungen teilnimmt, kann sich sicher sein, dass er ohne Kompass und Karte wieder zurück zum Ausgangspunkt findet, Markierungen weisen ihm den Weg. Dabei ist an Start und Ziel und auf der Strecke eine Verpflegungsmöglichkeit gegeben. Dank der drei angebotenen Touren mit unterschiedlichen Längen konnte jeder Teilnehmer entsprechend seiner körperlichen Leistungsfähigkeit wandern, joggen oder laufen. Ebenso war Nordic Walking möglich.

Die 15-Kilometer-Strecke war etwas anspruchsvoller, entschädigte aber die Wanderer mit herrlichen Ausblicken auf die Oberpfälzer Landschaft. Am Ende der Veranstaltung waren alle, Wanderer und Verein sehr zufrieden. Am Sonntag überreichten Oberbürgermeister Michael Cerny, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, und Sigurd Schmidt, Vorsitzender des Wander- und Volkssportvereins, den fünf teilnehmerstärksten Gruppen die Ehrenpreise. Dies waren die Wandersparte der DJK Ursensollen, die Wanderfreunde aus Hirschau und Ensdorf, der TSV Wandern Winkelhaid und der Wanderverein Grafenwöhr. Cerny verwies auf die Bedeutung des Wanderns sowie Schönheit und Sehenswürdigkeiten der Oberpfälzer Heimat. Er habe sehr gerne die Schirmherrschaft über den Wandertag übernommen, betonte der Rathaus-Chef.

Dank an die vielen Helfer

Vorsitzender Schmidt dankte den an der Organisation Beteiligten für die Mitarbeit. Wenn auch die Volkswanderungen leicht zurückgehende Teilnehmerzahlen aufweisen, so sollten die Vereine doch weiter daran festhalten, forderte er. Damit hätten weniger geübte Wanderer die Möglichkeit, ohne großes Kartenstudium auf einem sicheren Rundkurs geführt zu werden.
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