Wild-Apfel (Malus sylvestris), "Holzapfel"

Wer hätte gedacht, dass die Obstsorten-Pflege etwas mit Politik zu tun hat? Laut Florian Haas (Untere Naturschutzbehörde) verbot ab den 1930er Jahren eine Reichsverordnung die Neuanpflanzung weniger ertragsreicher Sorten. Damit wurden Wildapfel-Bäume nachhaltig verdrängt. Auf Streuobstwiesen der einstigen Gehöfte auf dem früheren Standortübungsplatz Fuchsstein waren sie einmal heimisch. Jetzt wurde wieder ein Exemplar gepflanzt und von noch vorhandenen alten Bäumen sollen neue nachgezogen werden. Der Wild-Apfel wurde früher auch wegen seines raren Hartholzes geschätzt, das Uhrmacher beispielsweise für Zahnräder benötigten. (zm)
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