29.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Wilhelm Koch und das Luftmuseum werben mit einer Aktion für Windräder im öffentlichen Raum Mit frischer Brise für Luftkunstort

Wenn Amberg schon "Luftkunstort" ist, soll man das in der Stadt auch sehen. Das ist der Gedanke hinter einer Aktion von Wilhelm Koch, der Windradobjekte aufstellen und dafür auch Sponsoren finden will. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Wilhelm Koch hat schon oft bewiesen, dass er sich vehement für etwas einsetzt, von dem er überzeugt ist. Nun vermisst er weithin sichtbare Luftkunstobjekte im öffentlichen Raum und möchte Abhilfe schaffen.

Schließlich sollte es Hinweise auf das Markenzeichen Ambergs geben, denkt er. Windräder sollen den entsprechenden Schwung bringen. Er sucht auch Paten für Windradobjekte. Zur Luftnacht am Freitag, 12. September, werden individuell gestaltete Windräder in der Schiffgasse installiert. In der Folgezeit sollen diese und vielleicht weitere Windradobjekte auf den "Luftkunstort" hinweisen und ihn so im öffentlichen Raum sichtbar machen.

Dies würde die Werbung für das "Luft-Kennzeichen" intensivieren. Die spätere Platzierung im Stadtgebiet erfolgt in Abstimmung mit den städtischen Behörden und Anwohnern.

"Die Stadt steht der Sache ganz positiv gegenüber", berichtete Koch, der bereits zehn Paten gefunden hat. Seine Idee: Es können durch die neue Anwohnerparkplatzregelung frei gewordene Rohrpfosten genutzt werden, zum Beispiel am Paradeplatz und Paulanerplatz. Hier stehen aktuell entschilderte Stangen. "Am Paradeplatz gibt es vier leere Pfosten. Da kam mir der Gedanke, die so zu nutzen", erläuterte der Künstler.

Gestern machte sich Koch am Vormittag mit Windrädern auf in die Schiffgasse, um zunächst mal ein Zeichen zu setzen. Mit den erstmals gezeigten Windrädern soll ein kleiner Anfang gemacht werden. "Das schaut schön aus", bestätigte ihm ein Bub, der zuschaute. Sie sind hochwertig gelagert und auch ein Sturm kann ihnen nichts anhaben. Privatleute, Vereine, Parteien, Firmen und Institutionen können ein individuell gestaltetes Windrad beisteuern, meint der Initiator. "Es sollen ruhig noch mehr Paten werden als die zehn bisher, vielleicht 20 oder 30", hofft Koch.

Das Luftmuseum sucht nun Partner, die die Realisierung eines Windrades oder mehrere mit 500 Euro unterstützen. Spenden mit dem Vermerk "Frischer Wind in Amberg" (IBAN: DE12 75250000 0200665826, BIC: BYLA DEM1 ABG) würden dem Projekt weiterhelfen, unterstreicht Wilhelm Koch.

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