18.04.2018 - 15:26 Uhr
Oberpfalz

Angeblich mindestens 100 Stellen Landesamt für Pflege kommt nach Amberg

In seiner Regierungserklärung präsentierte Ministerpräsident Markus Söder eine sehr gute Nachricht für die Stadt Amberg: Das neue Landesamt für Pflege soll von der Vilsstadt aus arbeiten.

Bild: Hartl
von Wolfgang Würth Kontakt Profil

München/Amberg. Die neue Stelle soll bereits im Sommer 2018 die Arbeit aufnehmen, und sich um "pflegefachliche Themen, aber auch die Hospiz- und Palliativversorgung" kümmern, vermeldet der Amberger Landtagsabgeordnete Harald Schwartz. Zudem soll das Amt das neue Landespflegegeld betreuen. Wie viele Arbeitsplätze mit dem Amt nach Amberg kommen, wollte Schwartz nicht mitteilen.

Noch stehe dazu nichts fest, er gehe aber von einer "sehr erfreulichen Anzahl" aus. Andere Quellen sprechen von mindestens 100 Stellen, die in Amberg neue entstehen, bzw. von anderen Standorten an die Vils umziehen. Der konkrete Dienstort sei noch unklar, kommende Woche soll es ein erstes Treffen in Amberg geben, bei dem es auch um mögliche Standorte gehen soll. "Ich denke, es gibt mehrere geeignete Standorte in der Stadt." Bis wann das Amt voll seine Arbeit aufnimmt, lasse sich noch nicht abschätzen. Die Neugründung hatte das bayerische Kabinett erst vergangene Woche beschlossen. Nach Rücksprache mit Oberbürgermeister Michael Cerny habe er Amberg als Standort ins Spiel gebracht, erklärt Schwartz. Auch dank des Einsatzes von Finanzminister Albert Füracker seien die Bemühungen nun erfolgreich gewesen. Amberg habe sich gegen "namhafte Konkurrenz durchgesetzt."

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