06.04.2017 - 12:24 Uhr
Oberpfalz

Barbara Meier berichtet von ihrer Reise nach Afrika und Asien Mit dem Minister um die Welt

Amberg/Berlin. In 90 Stunden einmal um die Welt: Fast trifft dieser Zeitplan für die Reise von Barbara Meier zu. Das Model aus Raigering war in den vergangenen vier Tagen mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller in Afrika und Asien unterwegs, um für faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu werben. Erste Station war am Montag die Somali-Region in Äthiopien, die gerade unter der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren leidet.

Die Kinder einer Schule in der Somali-Region haben den Besuch aus Deutschland herzlich empfangen. In Äthiopien herrscht gerade die schlimmste Dürre seit 50 Jahren.
von Uli Piehler Kontakt Profil

"Wir konnten vor Ort sehen, wie wichtig die Hilfe ist und die Menschen haben sich über unseren Besuch auch tatsächlich sehr gefreut", berichtete die 30-Jährige auf ihrer Facebook-Seite. "Die lokalen Politiker haben uns erklärt, dass genau solche Besuche den Menschen zeigen, dass man sie gerade in so schweren Zeiten nicht vergisst und sich alle mit vereinten Kräften bemühen, direkte und schnelle Hilfe zu geben." Am Dienstag schaute Meier mit der Regierungsdelegation den Näherinnen eines Textil-Betriebs in Addis Abeba über die Schulter. "Wir alle können beim Kauf unserer Kleidung mit dafür sorgen, dass es den Frauen in den Produktionsländern besser geht. Der erste Schritt ist vielleicht, ab jetzt einfach mal genauer hinzuschauen, wie die Dinge produziert werden. Dann ging es weiter nach Indien und Pakistan, wo das Projekt "Butterflies" im Fokus stand, Hier wird Straßenkindern ein Ort zum Schlafen, Schulbildung, medizinische Versorgung und sogar ein Sportprogramm geboten. "Diese Kinder waren so toll und haben eine Lebensfreude ausgestrahlt, die ansteckend war", schrieb Meier. "Und wir in Deutschland beklagen uns oft über so viele Dinge. Dabei geht es uns so unendlich gut."

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