Bielefelder Betreiber will im April an der Marienstraße mit Bau beginnen
Erster Schritt zum neuen Parkhaus

Ab sofort fallen auch auf der Freifläche an der Marienstraße Gebühren an. Daniel Drmac (Bauorganisator Goldbeck), Tim Schmidt (Projektleiter Goldbeck Services), Bernhard Mitko (Rechtsreferent der Stadt und Projektleiter), Werner Rubenbauer (Stadtwerke), Josef Setzer (Tiefbauamt) und Reinhard Gräml (Straßenverkehrsamt) bei der Baufeldübergabe. Bild: Schwab
Politik
Amberg in der Oberpfalz
12.01.2018
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Der Bau des Parkhauses an der Marienstraße rückt näher. Laut der städtischen Pressesprecherin Susanne Schwab wurde am Donnerstag das Baufeld an den Bielefelder Betreiber Goldbeck Parking Services übergeben. Bis zum Baubeginn kann der Freiflächenparkplatz laut Rathaus zwar noch genutzt werden, jedoch: "Ab sofort sind dafür aber am Parkscheinautomaten Gebühren zu bezahlen." Die Stunde kostet ab der ersten Minute einen Euro - und das rund um die Uhr. Maximal sind pro Tag fünf Euro zu bezahlen.

Anfang April werde die Baustelle eingerichtet, so dass ab diesem Zeitpunkt nur noch rund 70 Parkplätze vorhanden sind. Als Ersatz dient das Gelände zwischen der Regensburger und der Schlachthausstraße gegenüber dem Bürgerspital. Um den Autofahrern zusätzliche Alternativen zu bieten, werden laut Schwab die Busverbindungen vom Parkdeck Kräuterwiese zum Klinikum verstärkt. Und: "Der erste Bus fährt deutlich früher." Zudem haben die Stadtwerke als Betreiber des Parkhauses am Ziegeltor neue, "für Bahnpendler und Berufstätige interessante Tarife" eingeführt. In der Bahnhofstiefgarage sind ebenfalls Stellplätze vorhanden. Das bestehende Mariendeck bleibt während der Bauzeit geöffnet.

Wenn das Wetter mitspielt und der Bau wie geplant ablaufen kann, sollte die Eröffnung des neuen Parkhauses im Frühjahr 2019 auf dem Plan stehen. Wörtlich heißt es abschließend: "Das neue Parkhaus wird über 800 Stellplätze aufweisen und damit nicht nur das bestehende Mariendeck und den Freiflächenparkplatz ersetzen, sondern darüber hinaus weitere 200 Stellplätze schaffen und den Parkdruck im Bereich der Marienstraße deutlich verringern."
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