19.03.2018 - 11:52 Uhr

CSU bringt neue Bewerbung Ambergs ins Gespräch Reif für zweite Gartenschau

Ist die Stadt reif für eine neue Landesgartenschau? Stefan Ott, der Vorsitzende des CSU-Kreisverbandes Amberg, bejaht diese Frage und bringt die Idee in die Diskussion ein. Wenn der Kreisvorstand am Dienstag, 20. März, zusammenkommt, will er über einen entsprechenden Antrag an die Stadt beraten. Das drang im Vorfeld der Sitzung an die Öffentlichkeit.

Das Wasserrad beim Alten Klärwerk erinnert an die Landesgartenschau 1996. Amberg erlebte damals ein Sommermärchen, das bis heute nachwirkt.
von Uli Piehler Kontakt Profil

Ott erläuterte auf Nachfrage, dass  ihm das Jahr 2026 oder später vorschwebe. Als Areal bringt der Kreisvorsitzende das Gelände entlang der Vils zwischen Altstadt und dem Stadtteil Neumühle ins Gespräch. Er verweist auf den Erfolg der ersten Landesgartenschau 1996 in Amberg. Ihre Nachwirkungen seien bis heute positiv zu spüren. Mit einem Konzept für eine neue Landesgartenschau könnten nach Otts Ansicht die aktuellen Überlegungen zu einer Neuordnung und Aufwertung des Flusslaufes im Norden der Stadt zusammengeführt werden. "Derzeit gibt es verschiedene Ansätze, Überlegungen und Diskussionsbeiträge", erklärt er. "Von Pontons über ein Vilsbad bis hin zur Neuordnung der Vils nördlich der Kräuterwiese."

Der CSU-Mann verweist auch auf die Ergebnisse der Ideen-Börse "Vilserleben" und des darauf aufbauenden Wettbewerbes "Leben an der Vils". Die hier gewonnenen Impulse könnten die Grundlage für einen "kraftvollen Start für eine Bewerbung für eine zweite Landesgartenschau" sein. Ott bringt sogar ein Ratsbegehren ins Gespräch. Über dieses Instrument hätten die Bürger die Möglichkeit, ein Signal an die Entscheider in München zu setzen, dass sie hinter der Bewerbung stehen. Dabei sei gar nicht entscheidend, ob Amberg nun 2026 zum Zuge käme oder später. "Ein positives Ratsbegehren würde den Wunsch der Bevölkerung nach einer Landesgartenschau unterstreichen."

Seit 1990 werden die Landesgartenschauen (LGS) in Bayern im Zweijahresrhythmus veranstaltet - immer zu geraden Jahreszahlen. Dazwischen gibt es seit 1995 immer eine kleine Gartenschau. Gastgeber in der Nähe waren zuletzt Bayreuth (LGS 2016) und Tirschenreuth (kleine Gartenschau 2013). Heuer richtet Würzburg die LGS aus. Die für 2024 geplante LGS Erlangen wurde per Bürgerentscheid abgelehnt und musste neu ausgeschrieben werden.

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