Dreifachsporthalle und Mensa für Amberger Realschule
Höhere Kosten

"Das Monetäre als Beschluss werden wir in einer der nächsten Sitzungen behandeln." Zitat: OB Michael Cerny
Politik
Amberg in der Oberpfalz
22.02.2018
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Im Mai 2017 liegen die Kosten bei rund 13,6 Millionen Euro. Jetzt sind sie auf 13,99 Millionen Euro gestiegen. Doch für die Erhöhung bei der Maßnahme an der Schönwerth-Realschule gibt es Gründe.

Den aktuellen Stand der Planungen für die Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule, nämlich eine Dreifachsporthalle und Mensa, legte Architekt Alfred Lanzinger bei der Bauausschusssitzung am Mittwochnachmittag vor. Detailliert erläuterte er, was wo vorgesehen ist. Auf Wunsch der Schule sei die Mensa-Fläche um zehn Prozent erhöht worden, erläuterte Lanzinger. "Dadurch ist etwas mehr Platz, die Küche ist ganz kompakt geplant." Er legte außerdem die Entwicklung der Kosten dar. Im Mai 2017 sei man bei 13,6 Millionen Euro gewesen. Jetzt seien es 13,99 Millionen Euro. Der Architekt führte auf, was zu den Mehrausgaben geführt habe. Wegen einer neuen Vorschrift müsse eine Akustikdecke eingefügt werden. Zu den wesentlichen Änderungen zähle auch eine zeitgemäße audiovisuelle Ausstattung. Ebenso werde der Eingangsplatz vergrößert. In die Außenanlagen integriert werden soll eine Dreiecksfläche im Niemandsland. Dieser Grund gehört der Stadt. "Durch Zufall wurde er 1975 nicht mit eingeplant", so Lanzinger.

Für den vorzeitigen Baubeginn werde man eine Tektur des Förderantrags kurzfristig bei der Regierung einreichen, informierte er den Bauausschuss. Dieser nahm den aktuellen Planungsstand zur Kenntnis. Oberbürgermeister Michael Cerny merkte dazu lediglich an, dass "das Monetäre als Beschluss in einer der nächsten Sitzungen behandelt wird."

Aus dem AusschussIn zehn Sanierungsgebiete ist die Altstadt formal aufgeteilt. Viele der jeweils vorgesehenen Maßnahmen sind schon abgeschlossen. Zum Beispiel im Sanierungsgebiet B, das 1977 festgelegt wurde und das ein Areal zwischen Mühlgasse, Fronfestgasse und Vils umfasst. Längst ist dort nicht mehr ein Gärtnereigrundstück zwischen dem AZ-Verlagsgebäude und der Vils. Dort befindet sich inzwischen eine Eigentumswohnungsanlage am Vilsuferweg und ein Reihenhausblock entlang der Fronfestgasse mit insgesamt rund 40 Wohneinheiten.

Deshalb schlug Baureferent Markus Kühne vor, dieses Sanierungsgebiet B aufzulösen. So soll begonnen werden, abgearbeitete Sanierungsgebiete zu bereinigen. Mit der Aufhebung und gleichzeitiger Neuerlassung eines Sanierungsgebietes Altstadt waren alle Mitglieder des Ausschusses einverstanden. (san)


Das Monetäre als Beschluss werden wir in einer der nächsten Sitzungen behandeln.OB Michael Cerny
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