Einfahrt für die Tiefgarage in der Bahnhofstraße
Halboffen und mit Glas

Auf der Grundlage dieser Variante, halboffen und mit Glas, soll die Planung für die Tiefgaragen-Einfahrt in der Bahnhofstraße weiterentwickelt werden. Bild (M): exb
Politik
Amberg in der Oberpfalz
23.02.2018
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Für die Gestaltung der Tiefgaragenabfahrt in der Bahnhofstraße liegen mehrere Entwürfe vor. Baureferent Markus Kühne schlug dem Bauausschuss vor, eine Variante auszuwählen, die dann weiterverfolgt werden soll. "Wir können es uns nicht leisten, sieben Varianten durchplanen zu lassen." Deshalb sollte man sich auf eine einigen, die dann ausgearbeitet werden soll, schlug Kühne vor.

Aus dem Rennen sind die Varianten mit der Einhausung, da aus immissionsschutzrechtlichen Gründen keine Einhausung zwingend benötigt werde. Darüber zeigte sich Kühne froh: "Gottlob brauchen wir keine, die dreidimensional im Raum steht."

Die Auswahl konzentrierte sich somit auf die halboffenen Varianten. Den Vorschlag des Baureferats befand Uli Hübner (SPD) für gut. "Das ist die optisch ansprechendste Variante", meinte er dazu. Allerdings sei seiner Fraktion die Darstellung aufgestoßen. Auffällig sei, dass keine Schilder auf dem Entwurf seien. Diese gehörten aber zu einer "optischen Ehrlichkeit" dazu, meinte Hübner.

Und noch einen Kritikpunkt hatte er: "Es könnte eventuell mit der Länge der Einfahrt schwierig werden", meinte er. Sie sei auf der Visualisierung relativ kurz. "Ist das realistisch?", wollte er wissen. Dies müsse technisch erarbeitet werden, entgegnete Kühne. "Wir werden versuchen, die maximale Länge so kurz wie möglich zu halten." Zur Beschilderung sind für Helmut Weigl (CSU) auch LED-Laufbänder vorstellbar. "Das ist dann Abfahrt 4.0", sagte er scherzhaft. Sein Fraktionskollege Rudolf Maier plädierte hingegen für die althergebrachte Methode."Wenn keine Schilder da sind, denkt ein Fremder, das ist nur ein Kunstwerk und fährt an der Einfahrt vorbei." Mit dem Vorschlag, dass diese eine Variante weiterentwickelt werden soll, war die Mehrheit einverstanden. Dagegen stimmten lediglich zwei Stadträte: Hans-Jürgen Bumes von den Grünen und Franz Badura von der ÖDP.
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